Wetter: noch einmal traumhaft. Zu schön um wahr zu sein.
Ich nehme den Bus 164 (um 8:50) bei der Station Alpbach, Sportanlagen – gleich vor Simons Herberge. Es ist Samstag und der Bus ist voll bis auf ein einzelner Platz. Für mich! Alle wollen heute auf die Grosse Scheidegg fahren. Ich laufe. Deshalb steige ich früh wieder aus. Die Station heisst Zwirgi und dabei spare ich mir einige Höhenmeter. Herbstzeitlose.
Wetter: traumhaft, sonnig, zeitweise leicht bewölkt. Tolle Fernsicht.
Die Nacht im ungeheizten Lager war dank Wolldecken kuschelig. Nach dem Frühstück im Hotel Engstlenalp, marschiere ich los (09:00). Ein traumhafter Tag erwartet mich. Das sehe ich gleich. Die leichte Steigung zur Tannalp ist gut zum warm werden. Hier kommen mir viele Leute entgegen. Die müssen von Melchsee-Frutt kommen.
Am Vortag habe ich Müsterli erhalten. „Energie Bonbons“ o.ä. heissen diese und sind von A. Vogel. Nix Neues, oder etwa doch? Als Süssungsmittel wird Isomaltulose verwendet. Ich google nach: Nicht zu verwechseln mit Isomalt. Nein, es ist kein künstlicher Süssstoff, sondern ein Disaccharid wie der gewöhnliche Zucker. Der bessere Zucker sei es. Hier ist alles nachzulesen. Ich bin begeistert. Nicht nur zum Wandern ein toller Zucker. Gleich möcht ich ein Kilo kaufen.
Hier bin ich nun, morgens in Engelberg. Der Himmel zeigt sich immer noch wolkenverhangen. Aber kein Regen. Ich gehe zur Seilbahnstation, denn ich bescheisse und fahre die ersten 200-300 Höhenmeter mit der Seilbahn auf die Gerschnialp. Sogar das Halbtax gilt und ich fahr für 4 CHF hoch. Zuerst bestaune ich aber noch die Busladungen von Japanern und Indern, die auf den Titlis wollen. Witzig, vor der Talstation steht bereits der Imbisswagen mit Indischen Gerichten bereit. Heute indisch?
Wetter: vormittags freundlich, dann zunehmend bedeckt und abends Regen.
Nun geht’s also weiter durch die Schweiz. Zuhause gut erholt und den kleineren Rucksack genommen mit reduzierter Packung. Ich komme spät in Altdorf an. Zugsverspätung. Von Altdorf laufe ich nicht, sondern nehme den Bus nach Attinghausen. Da fährt mich die Seilbahn nach Brüsti auf ca. 1500 M.ü.M (11:30). Hier ist ein toller Ort zum Starten.
Nach einer erholsamen Nacht im schiefen Zimmer des Hotels Klausenpasshöhe, gehe ich los auf dem Schächentaler Höhenweg (9:30). Heutiges Ziel ist Altdorf. Die Route passe ich nach meinem Geschmack etwas an. Ich möchte viel länger auf dem Höhenweg wandern und dann eine Seilbahn nehmen, anstelle früh zum Posthotel abzusteigen.
Wetter: vormittags leicht bewölkt, nachmittags bedeckt und leichter Regen.
Nach dem Frühstück mit sehr gutem Ruchbrot, starte ich in Braunwald (9:45). Den Wegweiser mit der ‚1‘ finde ich nicht am Hauptwegweiser. Laufe ich halt nach Nussbüel. Das stimmt später auch.
Eine Stunde lang verspüre ich den Muskelkater, dann läuft es sich ein und er verschwindet. Doch heute verspüre ich einen leichten Schmerz (ich tippe auf das linke Hüftgelenk), der dann zwar nach 2 Stunden auch weggeht, aber trotzdem nachdenklich stimmt.
Wetter: sonnig, tw. bewölkt.
Ich starte von der Skihütte (09:00). Gut, dass ich von hier los kann.
Im Tal knallt es. Vielmehr ist es ein dumpfes Grollen. Die Armee schiesst zu Übungszwecken mit ihren Panzern. Nach wenigen Metern treffe ich auf die Schiesswache. Ich solle einfach nicht die markierten Wege verlassen, meint er. Wir reden noch etwas, dann kommt der erste von zwei Anstiegen heute. Jede Menge Vögel hier ganz hinten im Tal. Alpendohlen?
Es ist doch kein Pausentag. Das Wetter ist zu schön, um nur in Elm abzuhängen. Die Beine sind ok und der Berg ruft. Das hätt ich am Vorabend nicht gedacht. Dafür mach ich heute nur ein kurzes Stück, nämlich zur Skihütte Obererbs. Dann wird die Passwanderung morgen leichter. 4. Tag, (04)Elm-Obererbs (Skihütte) weiterlesen →
Wetter: sonnig, einige Wolken
Ich habe am Vortag überlegt diese Etappe zu vereinfachen. Der Beginn der Blasenbildung und der Wolf zwischen den Beinen haben mich dazu veranlasst. Aber die Alp Vorsiez wollte keine Gäste nehmen und der Bus fährt nur am Wochenende nach Vorsiez. Eine Option bleibt offen: wenn es gar nicht gehen sollte, kann ich auf der Alp Foo schlafen.
Wetter: sonnig 🙂
Der selbst gebackene Butterzopf zum Frühstück war top. Meine Eltern kommen an diesem Sonntag nach Sargans, denn die heutige Etappe ins Weisstannental bewältigen wir zusammen. Marianne hat sie gleich zum Kaffee eingeladen.