Kolumbien! Lange hatte ich mich darauf gefreut. Christin anfangs noch mit Vorbehalt (Escobar, Drogen, FARC), konnte sich langsam auch für Kolumbien erwärmen, denn wir hörten unterwegs nur Gutes. Reisende berichteten uns mit Begeisterung.
Zusätzlich sollte die Zeit speziell werden, denn die WM Spiele würden während unserer Anwesenheit stattfinden.
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Cusco
Die letzten gemeinsamen Tage verbrachten in Cusco. Dazu buchten wir vom 21.6 zum 25.6 in der Pension Alemana – einem gepflegten Hotel mit eigener, günstiger Cafeteria. Von da hatten wir beste Aussicht über die Stadt.
Die Lage am Hang verlangte von uns täglich etwas ab. Den Muskelkater vom Machu Picchu spürten wir nämlich noch.
Machu Picchu
Die meisten Besucher reisen mit dem Zug an. So auch wir. Die Fahrt ging von Ollantaytambo nach Aguas Calientes und führte wunderschön entlang des Rio Urubamba. Links und rechts anfangs noch Ackerflächen, später nur noch steile Berghänge beidseits. Wir sahen auch den Berg Nevado Veronica. Bei der Erstbesteigung war auch ein Schweizer dabei.
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Ollantaytambo
Ein kurzer Flug zurück nach Cusco. Anschliessend wurden wir durch einen bestellten Transport abgeholt. Das Tagesziel war nicht Cusco, sondern Ollantaytambo im Heiligen Tal, dem Valle Sagrado. Da buchten wir für 2 Nächte im Hospedaje ‘El Tambo‘. Das war eine familiengeführte Unterkunft mitten im Dorf. Das Haus hatte einen schönen Innenhof (mit grossem Avocadobaum) und war richtig alt. Unser Zimmerchen war klein, aber gemütlich. Ohne Heizung, ohne eigenes Bad – für mich die schönste Unterkunft bisher in Peru und für 10 Dollar pro Person inkl. einfachem Frühstück gut im Preis.
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Puerto Maldonado und Geburtstag im Dschungel
Erst in Puno entschieden wir definitiv uns auch die grüne Seite Perus anzusehen. Das Amazonastiefland macht schliesslich 2/3 der Landfläche Perus aus. Es gäbe noch so viel anderes zu sehen, aber der Dschungel sollte in unser Reiseprogramm auf genommen werden. Alles klappte erstaunlich gut. Günstiger Flug ab Cusco, passende Unterkunft – los gings.
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Puno und die Uros
Für 2 Nächte buchten wir im Mosoq Inn. Zweckmässig eingerichtet und von sehr nettem Personal geführt.
Die Stadt selber hat wenig Sehenswürdigkeiten. Hingegen werden die Inseln im Titicacasee gerne besucht. Von Inseln mit Gekaspere wie im Disneyland bis zu ursprünglich gebliebenen Inseln kann man alles haben.
Arequipa und Colca Canyon
Arequipa
Die längste Busfahrt bis anhin brachte uns ins ca. 2300 m.ü.M. gelegene Arequipa. Eine schöne Stadt, mit stets blauem Himmel zu dieser Zeit. Ganz besonders sind die Berge resp. Vulkane im Hintergrund. Eine tolle Atmosphäre. Sicherlich eine Stadt in der ich es länger aushalten könnte. Zum Übernachten wählten wir etwas Gehobeneres und buchten 3 Nächte im Beauséjour. Da fühlten wir uns sehr wohl und konnten etwas anklimatisieren. Verónica und Gérard, ursprünglich aus Paris, waren sehr freundlich und zuvorkommend.
Nasca
Der Weg war beschwerlich, nicht wegen der Strasse, aber wegen anhaltenden Magenbeschwerden. Diese begleiteten die Fahrt, jedoch ohne Zwischenfälle. Wir buchten eine Nacht im Nasca House, einer herzlichen Familienpension nahe des Zentrums. Luis holte uns vom Busterminal ab.
Paracas
Unsere erste Busfahrt führte uns von Lima nach Paracas. Dabei lernten wir viel Neues.
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Lima
Ankunft
Ein knapp 4 stündiger Flug und wir erreichten Lima, die Hauptstadt von Peru. Wir bezogen Unterkunft im Quartier Barranco, im 3B Hostal.


