Ollantaytambo

Ein kurzer Flug zurück nach Cusco. Anschliessend wurden wir durch einen bestellten Transport abgeholt. Das Tagesziel war nicht Cusco, sondern Ollantaytambo im Heiligen Tal, dem Valle Sagrado. Da buchten wir für 2 Nächte im Hospedaje ‘El Tambo‘. Das war eine familiengeführte Unterkunft mitten im Dorf. Das Haus hatte einen schönen Innenhof (mit grossem Avocadobaum) und war richtig alt. Unser Zimmerchen war klein, aber gemütlich. Ohne Heizung, ohne eigenes Bad – für mich die schönste Unterkunft bisher in Peru und für 10 Dollar pro Person inkl. einfachem Frühstück gut im Preis.

Der Besitzer meinte bei Ankunft, falls wir Hunger hätten, sollen wir gleich mitgehen. Er führt nämlich auch ein Restaurant. Bei toller Aussicht auf die Ruinen assen wir eine leichtes Mittagessen.

Das Dorf gefiel uns auf Anhieb gut. Klein, mit Charm. Auch touristisch wegen den Ruinen, aber sonst echt schön. Ärgerlich war das es für die einzelnen Stätten keine Einzeltickets gibt. Wer viele Ruinen anschauen will, der ist mit den Touristentickets sicher gut bedient. Wohl oder übel bezahlten wir die 70 Soles (ca. 23 CHF) für das 2 Tagesticket, obwohl wir wussten, dass wir nur eine der vier Stätten besuchen würden.

Ruinen
Eine Festung und Zeremonienstätte im schönen und grünen Sacred Valley. Die spanischen Konquistadores versuchten hier einen Angriff und erlebten zunächst eine heftige Niederlage.
Beim Besuch der Anlage sahen wir wie präzise die Steinklötze gefertigt wurden. Bei wichtigen Bauten wurde nämlich kein Mörtel verwendet, sondern so präzise gearbeitet und geschliffen, dass kein Blatt Papier zwischen die Steine passt. Zudem wurden Vorkehrungen getroffen, um die Erdbebenfestigkeit zu erhöhen.

Im Dorf
Wir hatten zudem Zeit den bevorstehenden Machu Picchu Besuch vorzubereiten. Eintrittstickets drucken die wir vin Chile aus irganisiert hatten und Zugtickets kaufen.

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Auf dem Hauptplatz. Verkäufer sind hartnäckig, obwohl Christins Haltung schon alles sagt. Was wollen wir den mit Bildern im Rucksack?

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