Unsere erste Busfahrt führte uns von Lima nach Paracas. Dabei lernten wir viel Neues.
Bevor wir losziehen wollten um beim Terminal Bustickets zu kaufen (der Tag wäre damit, dann rüber gewesen), sagte die sehr nette Empfangsdame im Hotel, dass wir die Tickets im nächsten Supermarkt kaufen können. Gut zu wissen! Der Stand heisst ‘Teleticket’: Sitzplätze wählen und an der Supermarktkasse bezahlen. Auch Menüwünsche können angegeben werden.
Als wir am nächsten Tag beim Terminal ankamen, staunten wir wie fix und professionell abgefertigt wird. Es geht zu wie am Flughafen. Es gibt eine Gepäckabgabe, Gates, Passkontrolle, Securitychecks und natürlich Restaurants.
Pünktlich fuhr der Bus los. Die Fahrt entlang der Küste war eher trostlos. Ein Paar Hütten oder Häuschen waren zu sehen, rechts das Meer.
In Paracas begrüsste und Alberto vom Paracas Backpackers House auf sehr persönliche Art und Weise und wir buchten zwei Touren für den folgenden Tag. Die Erste zu der Isla Ballestas und die Zweite in den Nationalpark Paracas.
Islas Ballestas
Die Inseln sind für Besucher nur mit Schnellbooten erreichbar. So fuhren wir morgens los. Die Insel ist ein Naturparadies, eine Galapagosinsel im Kleinformat. Wir sahen jede Menge Vögel, Seelöwen und Humboltpinguine. Von der Insel wurde übrigens in regelmässigen Abständen Guano exportiert. Das ist der Vogelkot, der überall auf den Felsen klebt und sich als guter Dünger erwiesen hat.
Nationalpark Paracas
Am Nachmittag besuchten wir im Rahmen der zweiten Tour schöne Felsformationen an der Küste, u.a. die ‘Kathedrale’. Sie ist oder war das Wahrzeichen der Region bis das Erdbeben sie 2007 teilweise zerstörte.
Weiter zum ‘Roten Strand’. Da war ein tolles Farbenspiel zu bestaunen: blaugrünes Meer, roter Strand, gelbe Küste und blauer Himmel.
Gleich darauf machten wir Stopp bei einer Ansammlung von Restaurants. Die Gruppe wurde in ein Restaurant ‘geführt’, was uns missfiel. Tolle Lage, das Essen schmeckte, aber wir holten uns da vermutlich unsere Magenprobleme für die nächsten Tage. Keine Empfehlung an dieser Stelle.
Zum Schluss besuchten wir eine Ausstellung. Relativ neu und gut gemacht. Nachdem wir von Peru bisher nur den staubtrockenen Küstenabschnitt kannten, erfuhren wir da wie vielfältig das Land ist. Von weltweit über 100 definierten Lebensräumen für Flora und Fauna besitzt Peru deren über 80. Die UN hat Peru in die Liste der besonders biodiversifizierten Länder aufgenommen.
Ein Zitat aus der Ausstellung lautet etwa:
Wenn ich nach einer globalen Katastophe nur ein Land wieder erschaffen könnte, so wäre das Peru.




Hallo ihr Wüstenkinder, zum Glück gibt es nicht nur Wüste,auch etwas grün ist zu sehen. Bei und sind heute 30 Grad angesagt, fühle mich jetzt schon wie in der Wüste. Heute quartiert sich Fenja bei uns ein, auch zum Schlafen. Nico und Jana wollen ein Konzert besuchen, ich glaube in Magdeburg. Mal sehen was wir so anfangen, bei der Wärme. Schwimmbad wäre wohl gut, aber ich fühle mich nicht fitt genug. Nah -ja ……
Freue mich, wenn es euch gut geht. Magenprobleme …. nicht alles essen, was sooo in fremden Ländern angeboten wird. Unsere Mägen sind verwöhnt.
Macht es so wie Bobby, er verweigert das Fressen, der Dumme.
Liebe Grüsse aus dem zu heissen Erbstromtal
von Mutti (OMI)
Der Opi muss im Schwimmbad was richten, ohne ihn geht nichts.
2 gute Bademeister sind gefunden, Anleitungen für alles nur über Opa.
Im Schwimmbad oder am Bermberg, geniesst den Sommer, der ja scheinbar gut angefangen hat.
Grüsse aus dem kleinen Chivay, 3200 m.ü.M.
Hallo liebe Annette + Anhang,
viele Grüße von der heißen Bermbachtal-Nordwand ….
Heute sind außer Lesen im Liegestuhl wirklich keine Aktivitäten möglich. Gestern früh war ich mit Papa im Thüringer Schiefergebirge und bin meine Rennsteigstaffel-Strecke abgelaufen – war aber auch schon zu heiß …
Ich denke oft an dich (und beneide dich ein bisschen ..) – aber irgendwann will ich auch mal dahin!
Lasst es euch gut gehen und komm’ gesund wieder!!!
Conni