Ankunft
Ein knapp 4 stündiger Flug und wir erreichten Lima, die Hauptstadt von Peru. Wir bezogen Unterkunft im Quartier Barranco, im 3B Hostal.
Ankunft Annette
Lange hatten wir uns auf die Ankunft von Christins Mami gefreut. Schliesslich hatten wir ein knapp einmonatiges Reiseprogramm geplant. Bis zuletzt bangten wir und sie, obs denn auch klappt. Nun sollte es endlich soweit sein. Diesmal waren wir es, welche den eigentlich langweiligen Flugtracker beobachteten. Annette kam, aber das Gepäck konnte mit ihrem flotten Schritt durch den Amsterdamer Flughafen nicht mithalten.
Am ersten Abend gingen wir ins Canta Rana. Ein einfaches, aber gutes Fischlokal. Hier waren auch Einheimische anzutreffen, was mir besonders gefiel. Wir bestellten ceviche, chupe de pescado und arroz con mariscos. Alles lecker.
Das peruanische Ceviche ist deutlich schärfer als das chilenische.
Lima Altstadt
Der wahrscheinlich schönste Teil der Stadt ist die Plaza de Armas mit der Kathedrale. Wir gingen vom der Plaza San Martín entlang der Fussgängerzone zur schönen Plaza de Armas. Krass dazu der Kontrast zu den gegenüber am Hang liegenden farbigen Bretterhäuschen.
Mittagessen und es folgten weitere kulianarischen Experimente. Netti allen voran bestellte mutig das Gericht ‘von allem etwas’. Da war ein Tamal dabei, eine Causa und ein Spiesschen.
Ich bestellte eine zunächst unbekannte Suppe. Dazu das seltsamste Getränk auf der Karte: ‘Chicha morada’.
Christin blieb für einmal klassisch italienisch mit Ziegenkäseravioli an Tomatensauce.
Die Frage nach der Suppe konnte Christin später beantworten. Kürbis muss es sein, Squash war der englische Ausdruck auf der Karte.
Doch es blieben Fragen:
Wir fragten uns von welchem Teil des Rinds wohl das Fleisch fürs Spiesschen stammt. Es war so anders, fester. Wo möglich Leber? Nein, dazu schmeckte es zu wenig intensiv. Der Kellner lieferte die Anwort: Rindsherz. Aber es schmeckte gut. Das probieren wir wieder. Am besten von der Garküche am Strassenrand.
Die Antwort zu meinem Getränk fand ich durch Googlen raus. Ich trank ein äusserst beleibtes Getränk, nämlich eines aus lila Mais. Etwas gesüsst und gewürzt. Definitiv lecker und gerne wieder. Eine willkommene Alternative zu den elenden Softdrinks, dem langweiligen und teuren Wasser und dem Bier.
Miraflores
Ganz in der Nähe unseres Hotels lag das herausgeputzte Quartier ‘Miraflores’. Wie der Name schon sagt, gibt es viele Blumen und Grün in den verschiedensten Parks zu sehen. Die Parks haben immer ein Thema und sind danach gestaltet. Schön gemacht. Durch dieses Quartier gingen wir am Folgetag auch ein Paar Schritte. Unter anderem steht da ein 22 m hoher Leuchtturm von 1900 und ein offenes Einkaufszentrum.

