Eine Metropole mit sehr angenehmen 30 Grad im Winter. Im Vergleich zu Hanoi sind die Strassen breiter und es wird etwas weniger gehupt oder das Gehupe hallt nicht so stark wie in Hanois Gassen.
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Ho Coc – HCMC
Ho Coc
Der Ort und so auch unser Hotel war voll mit Gästen – nicht ausländische wie wir, sondern vietnamesische, vorwiegend wohl aus Ho Chi Minh City.
Mui Ne – Ho Coc
Die Fahrt ging weiter über Phan Thiet nach Ho Coc. Ho Coc ist ein kleiner Ort weiter südwestlich an der Küste.
Wir hielten an mehreren Stellen für Fotos oder eine kurze Pause. Mittagspause war in La Gi. Es war schon um 14 Uhr und wir suchten ein Restaurant oder Imbissbude. Nichts sah vielversprechend aus bis wir in diese Nebenstrasse abbogen. Das Restaurant hatte kleine Stühlchen, nur wenig Gerichte UND der Boden in dem Restaurant war zugemüllt mit benutzten Servietten und Essensresten. Ein unverkennbares Zeichen für gutes Essen. Sofort kehrten wir ein. Uns wurde eine sensationelle Pho serviert.
Schlafen
Am Abend checkten wir im Ven Ven Hotel ein in Ho Coc. Mit 30 CHF sehr teuer, aber das Geld Wert.
Essen
Wir assen gleich im Hotel.
Mui Ne
Strände
Die Strände sind hier nicht ganz so schön wie die Thailand, aber trotzdem einladend. Etwas weiter nordöstlich fanden wir ruhigere Strände, wo vor allem Einheimische gehen. Wir verbrachten mehrere ruhige Tage in Mui Ne.

Am Strand. Der ebook Reader lässt sich gut lesen, da toller Kontrast. Im Hintergrund ein doofer Bub.
Zum ersten Mal sah ich hier die Blue Bottle Quallen. Unheimlich, aber doch faszinierend. So faszinierend, das ich uns gleich eine am Strand als Haustier hielt. Ihr Zuhause war eine aufgeschnittene PET-Flasche. Trotzdem gingen wir baden. Aber nicht an diesem Tag. Das Gift ist in der Regel nicht tödlich. Aber es soll höllisch schmerzen für ca. 1 Stunde.

Mit ihrem "Segel" kommen sie je nach Wind nah an den Strand. Durch die Blase schwimmen sie immer oben auf - genau da, wo die Badenden sind.
Zu berichten vom Strand gibt es noch die Ananasgeschichte. Siehe nächster Abschnitt.
Essen
Da wir kein Frühstück im Hotel hatten, war unsere Hauptbeschäftigung am Morgen die beste Suppe (Pho Bo) der Stadt zu finden. Von miserabel bis sehr gut wurde uns alles serviert.
Wir kauften eine Ananas und ich war zuversichtlich, dass ich diese am Strand mit dem Taschenmesser schneiden kann. Den Reifetest hatte sie bestanden – alles andere hätte uns hier auch sehr verwundert – sie roch an der Schnittstelle schön nach Ananas und oben konnte ich das kleinste Blatt mühelos rausziehen. Gut!
Beim Schneiden ging ich so vor wie im Video gezeigt. Eher aufwändig, aber Zeit hatten wir ja genug. Mit dem Spiralschnitt wird die Ananas sauber und nur wenig Ananas geht verloren.
Zum Scheibenschneiden war dann keine Geduld mehr übrig. Wie Höhlenmenschen nahmen wir die ganze Frucht in die Hände und bissen und nagten das Fruchtfleisch vom Strunk. Es spritzte und saftete. Mjamm. Dann kam die böse Überrraschung. Die Zunge und Lippen brannten ganz fies. Scheinbar ist der Stoff Bromelain in frischen Ananas noch enthalten und für das Brennen verantwortlich. Bei Konserven, da erhitzt, ist er nicht mehr enthalten. Der Stoff hat aber mehr Vorteile als Nachteile.
Mehr dazu hier.
Hoa Vien Bräuhaus
Hier wird selber Bier gebraut. Natürlich stoppten wir kurz um den frisch gezapften Gerstensaft direkt am Meer zu probieren.
Das Bier ist süffig, hat wenig Kohlensäure und angenehm bitteren Abgang. Sehr schön bei heissem Wetter.
Happy (chin.) New Year
Es stand ein grosser Feiertag an. Die Nacht vom 30. auf den 31. Januar war ein Fest, denn die Tet-Woche begann. Übrigens, das neue Jahr ist das Jahr des Pferdes.
Wir fuhren nach Phan Thiet. Die Strassen waren voll mit Menschen. Die Nesis, die eher früh ins Bett gehen waren alle auf bis spät. In der Restaurantmeile waren kaum noch Tische frei. Hier wurden Seafoodplatten verzehrt, als gäbe es kein Morgen. Die Bierkisten werden gleich neben die Tische gestellt. Wir fanden einen Tisch und ich hatte tolle Seafoodgerichte.
Motorrad-Verkauf
Langsam machten wir uns Gedanken, unsere Black Beast zu verkaufen. Also schrieb ich eine Anzeige auf craigslist für den baldigen Verkauf in Ho Chi Minh City.
Da Lat – Mui Ne
Wir verabschiedeten uns definitiv vom Hochland. Nach einer sehr guten Pho zum Frühstück bei Thung fuhren wir los.
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Da Lat
Für die einen ist die Stadt ein Disneyland in den Bergen. Tätsächlich hat es kitschige Boote in Schwanenform auf dem See oder das Crazy House, welches keinen rechten Winkel aufweist. Den Vogel abgeschossen hat aber der, welcher auf die Idee kam Pferde mit Zebramuster zu bemalen.
Nha Trang – Da Lat
Nach dem Abstecher an die Küste ging die Reise weiter ins zurück ins Hochland nach Da Lat.
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YouTube: PHO 24, Rezept
Heute ein Einblick in die Suppenkultur.
Vielleicht eine Idee für eine kleine Mahlzeit an einem kalten Wintertag.
Nha Trang
Wir blieben zwei Nächte in Nha Trang und erlebten einem mittleren Kulturschock. Von der idyllischen Provinz in die touristische Grossstadt. Dazu überall russische Paare und Familien. Auch die Menüs sind in Russisch. Zum Einen bringen sie viel Geld zum Anderen taten uns die Nesis fast leid. Der Umgang ist nicht immer respektvoll.
Der Nachtmarkt ist schrecklich. Das Louisiana Brewhouse war dafür toll. Die brauen da verschiedene Sorten Bier und das Haus liegt an toller Lage am Strand.



