Strände
Die Strände sind hier nicht ganz so schön wie die Thailand, aber trotzdem einladend. Etwas weiter nordöstlich fanden wir ruhigere Strände, wo vor allem Einheimische gehen. Wir verbrachten mehrere ruhige Tage in Mui Ne.

Am Strand. Der ebook Reader lässt sich gut lesen, da toller Kontrast. Im Hintergrund ein doofer Bub.
Zum ersten Mal sah ich hier die Blue Bottle Quallen. Unheimlich, aber doch faszinierend. So faszinierend, das ich uns gleich eine am Strand als Haustier hielt. Ihr Zuhause war eine aufgeschnittene PET-Flasche. Trotzdem gingen wir baden. Aber nicht an diesem Tag. Das Gift ist in der Regel nicht tödlich. Aber es soll höllisch schmerzen für ca. 1 Stunde.

Mit ihrem "Segel" kommen sie je nach Wind nah an den Strand. Durch die Blase schwimmen sie immer oben auf - genau da, wo die Badenden sind.
Zu berichten vom Strand gibt es noch die Ananasgeschichte. Siehe nächster Abschnitt.
Essen
Da wir kein Frühstück im Hotel hatten, war unsere Hauptbeschäftigung am Morgen die beste Suppe (Pho Bo) der Stadt zu finden. Von miserabel bis sehr gut wurde uns alles serviert.
Wir kauften eine Ananas und ich war zuversichtlich, dass ich diese am Strand mit dem Taschenmesser schneiden kann. Den Reifetest hatte sie bestanden – alles andere hätte uns hier auch sehr verwundert – sie roch an der Schnittstelle schön nach Ananas und oben konnte ich das kleinste Blatt mühelos rausziehen. Gut!
Beim Schneiden ging ich so vor wie im Video gezeigt. Eher aufwändig, aber Zeit hatten wir ja genug. Mit dem Spiralschnitt wird die Ananas sauber und nur wenig Ananas geht verloren.
Zum Scheibenschneiden war dann keine Geduld mehr übrig. Wie Höhlenmenschen nahmen wir die ganze Frucht in die Hände und bissen und nagten das Fruchtfleisch vom Strunk. Es spritzte und saftete. Mjamm. Dann kam die böse Überrraschung. Die Zunge und Lippen brannten ganz fies. Scheinbar ist der Stoff Bromelain in frischen Ananas noch enthalten und für das Brennen verantwortlich. Bei Konserven, da erhitzt, ist er nicht mehr enthalten. Der Stoff hat aber mehr Vorteile als Nachteile.
Mehr dazu hier.
Hoa Vien Bräuhaus
Hier wird selber Bier gebraut. Natürlich stoppten wir kurz um den frisch gezapften Gerstensaft direkt am Meer zu probieren.
Das Bier ist süffig, hat wenig Kohlensäure und angenehm bitteren Abgang. Sehr schön bei heissem Wetter.
Happy (chin.) New Year
Es stand ein grosser Feiertag an. Die Nacht vom 30. auf den 31. Januar war ein Fest, denn die Tet-Woche begann. Übrigens, das neue Jahr ist das Jahr des Pferdes.
Wir fuhren nach Phan Thiet. Die Strassen waren voll mit Menschen. Die Nesis, die eher früh ins Bett gehen waren alle auf bis spät. In der Restaurantmeile waren kaum noch Tische frei. Hier wurden Seafoodplatten verzehrt, als gäbe es kein Morgen. Die Bierkisten werden gleich neben die Tische gestellt. Wir fanden einen Tisch und ich hatte tolle Seafoodgerichte.
Motorrad-Verkauf
Langsam machten wir uns Gedanken, unsere Black Beast zu verkaufen. Also schrieb ich eine Anzeige auf craigslist für den baldigen Verkauf in Ho Chi Minh City.
