Am 14.7. zogen wir mit unseren Siebensachen eine Tür weiter. Leonardo, der italienische Besitzer hatte 14 Tage lang mit seinen Gehilfen geschuftet, um das Haus für uns auf Vordermann zu bringen. Das konnten wir jeweils beim Vorbeilaufen beobachten. Es wurde geschliffen, ausgewechselt, repariert und vor allem gestrichen.
Einzig die Holzteile, z.B Türen, zu streichen schaffte er nicht mehr. Trotzdem freuten wir uns sehr auf ein richtiges Zuhause mit Küche, Kühlschrank, Waschmaschine etc. und zogen ein.
Artikel im Forbes Magazin
‘Unserem’ Quartier ist ein Artikel im Forbes Magazin gewidmet. Er enthält auch einige schöne Bilder.
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Schulschluss
Nach einer intensiven Woche Spanischlernen hatte ich endlich Kenntnis der wichtigsten Vergangenheitsform, dem pretérito indefinido. Damit kann ich jetzt endlich erzählen, was gestern war oder was ich machte. Schon mächtig so eine Sprache, wenn man überlegt, welche Türen plötzlich aufgehen…
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Fussballkommentator
Der Fernsehsprecher hat ein zackiges Tempo drauf.
Aufgenommen in Bogotá, beim Spiel Deutschland – Algerien. Der Sprecher heisst Javier Fernandez Franco. Er ist der beliebteste Kommentator Kolumbiens.
Cartagena de Indias
Heiss und feucht! Das war die erste Empfindung beim Aussteigen aus dem Flugzeug. Es war Mittagszeit und die Sonne stand im Zenit. Mein Rucksack kam als erstes Gepäckstück. Christins bald danach. Damit liefen wir zur Hauptstrasse. Da sind die Taxis nur halb so teuer – gerade mal 100 m entfernt. Miranda, unsere künftige Gastgeberin, hat uns diesen Tipp gegeben.
Bogotá
Kolumbien! Lange hatte ich mich darauf gefreut. Christin anfangs noch mit Vorbehalt (Escobar, Drogen, FARC), konnte sich langsam auch für Kolumbien erwärmen, denn wir hörten unterwegs nur Gutes. Reisende berichteten uns mit Begeisterung.
Zusätzlich sollte die Zeit speziell werden, denn die WM Spiele würden während unserer Anwesenheit stattfinden.
Cusco
Die letzten gemeinsamen Tage verbrachten in Cusco. Dazu buchten wir vom 21.6 zum 25.6 in der Pension Alemana – einem gepflegten Hotel mit eigener, günstiger Cafeteria. Von da hatten wir beste Aussicht über die Stadt.
Die Lage am Hang verlangte von uns täglich etwas ab. Den Muskelkater vom Machu Picchu spürten wir nämlich noch.
Machu Picchu
Die meisten Besucher reisen mit dem Zug an. So auch wir. Die Fahrt ging von Ollantaytambo nach Aguas Calientes und führte wunderschön entlang des Rio Urubamba. Links und rechts anfangs noch Ackerflächen, später nur noch steile Berghänge beidseits. Wir sahen auch den Berg Nevado Veronica. Bei der Erstbesteigung war auch ein Schweizer dabei.
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Ollantaytambo
Ein kurzer Flug zurück nach Cusco. Anschliessend wurden wir durch einen bestellten Transport abgeholt. Das Tagesziel war nicht Cusco, sondern Ollantaytambo im Heiligen Tal, dem Valle Sagrado. Da buchten wir für 2 Nächte im Hospedaje ‘El Tambo‘. Das war eine familiengeführte Unterkunft mitten im Dorf. Das Haus hatte einen schönen Innenhof (mit grossem Avocadobaum) und war richtig alt. Unser Zimmerchen war klein, aber gemütlich. Ohne Heizung, ohne eigenes Bad – für mich die schönste Unterkunft bisher in Peru und für 10 Dollar pro Person inkl. einfachem Frühstück gut im Preis.
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Puerto Maldonado und Geburtstag im Dschungel
Erst in Puno entschieden wir definitiv uns auch die grüne Seite Perus anzusehen. Das Amazonastiefland macht schliesslich 2/3 der Landfläche Perus aus. Es gäbe noch so viel anderes zu sehen, aber der Dschungel sollte in unser Reiseprogramm auf genommen werden. Alles klappte erstaunlich gut. Günstiger Flug ab Cusco, passende Unterkunft – los gings.
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