Ninh Binh – Dong Hoi (Eisenbahn)

Am Vortag brachten wir unser Motorbike zunächst zum Waschen und anschliessend zum Bahnhof, damit es als Gütertransport auch nach Dong Hoi kommt.

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Gründliche Reinigung

Der Zug traf pünktlich um 11:17 ein, alle Sitze sind nummeriert und unser Wagon war gut gefüllt.

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Zugseinfahrt des SE5 nach Süden

Die Wagen sind mit Steckdosen ausgerüstet, es werden Getränke und Snacks serviert. Der Komfort steht also im Vergleich zu westeuropäischen Standards in nichts nach. Einzig die Beschaffenheit der Geleise und des Gleisbettes ist nicht gerade hervorragend. Damit ist auch die Reisegeschwindigkeit eher gering.

Ankunft war ca. 21:00. Gespannt suchten wir die Güterhalle in der Hoffnung da unser Motorrad vorzufinden, denn in Ninh Binh sahen wir es nicht mehr am Bahnhof. Tatsächlich, da stand es. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer:
Wo sind denn die Helme? Weg!
Wo der schöne Rückspiegel rechts, den der Vorbesitzer noch dran machen liess? Weg!
Wo unsere praktische Spanngurte für die Rucksäcke? Auch weg!
Wir sind natürlich ruhig geblieben. Die Mitarbeiter am Bahnhof kicherten nur. Die asiatische Art die Situation zu retten. Da fällt es schwer nett zu bleiben. Aber gedacht hatten wir alles Schlimme, was ich nicht aufzählen will. Nein, nicht wegen des Geldes, sondern weil wir Ersatz für das vermutlich Geklaute wieder in Dong Hoi zusammen suchen mussten.

Ninh Binh

Wir fuhren zusammen mit Tomer aus Israel und Quentin aus der Schweiz nach Hoa Lu. Quentin wollte zunächst selber fahren aber bei seinem gemieteten Bike ist ein Problem aufgetreten. Also sass er bei Tomer auf. Dieser wiederum bemerkte kurz vor dem Losfahren, dass er beim Hinterrad Luft verliert. Also stoppten wir beim nächsten Reifenmechaniker. Innert 15 Minuten war die Ursache gefunden und das Problem behoben. Ein kleiner Metallstift war der Fiesling.
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