Königsstadt
Pflichtprogramm in Hue und schön anzusehen ist natürlich die alte Kaiserstadt, die wir auch besuchten.
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Man spricht Deutsch
Das erste Mal staunten wir als der vietnamesische Motorrad-Mechaniker in Dong Hoi plötzlich Deutsch zu reden begann. Wir fragten nach und es stellte sich heraus, dass er in Deutschland Automechaniker war.
Ein anderes Mal, auf dem Markt, verhandelten wir mit einer einfachen Marktfrau – auch auf Deutsch.
Woher kommt das bloss? Hier die Hintergründe.
Dong Ha – Hue
Schreckliche Regenfahrt an diesem Tag. Wetterbesserung nicht in Sicht. Also los. Einfach ankommen war das Ziel.
Die Tunnels von Vinh Moc
Etwas ausserhalb von Dong Ha, nahe der Küste am Südchinesischen Meer liegt Vinh Moc. Es wäre ein einfaches Bauerndorf, wenn da nicht die Tunnels wären. Sie sind ein weiteres Kapitel aus der düsteren, schrecklichen Zeit des Krieges.
Khe Sanh – Dong Ha
Auf der ehemaligen Versorgungsstrecke und der heutigen Strasse Nr. 9 die gegen Westen gleich nach Laos führt, fuhren wir gegen Osten nach Dong Ha.
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Ehemalige Army Base in Khe Sanh
Nach einem leckeren Vietnamesischen Frühstückssandwich, gefüllt mit Wer-weiss-was und einem schönen Vietnam Kaffee gings los zur ehemaligen Base.
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Son Trach – Khe Sanh
Eine Marathon Etappe mit ca. 9-10 Stunden Fahrzeit. Der Weg führte durch die einsamste und abgelegendste Gegend, die wir je befahren hatten.
Phong Nha Höhle
Nach Ankunft in Son Trach setzten wir uns in ein schmales Motorboot und fuhren los Richtung Höhle. Die Phong Nha Höhle ist für Besucher zugänglich.
Dong Hoi – Son Trach (Phong Nha Ke Bang)
Ninh Binh – Dong Hoi (Eisenbahn)
Am Vortag brachten wir unser Motorbike zunächst zum Waschen und anschliessend zum Bahnhof, damit es als Gütertransport auch nach Dong Hoi kommt.
Der Zug traf pünktlich um 11:17 ein, alle Sitze sind nummeriert und unser Wagon war gut gefüllt.
Die Wagen sind mit Steckdosen ausgerüstet, es werden Getränke und Snacks serviert. Der Komfort steht also im Vergleich zu westeuropäischen Standards in nichts nach. Einzig die Beschaffenheit der Geleise und des Gleisbettes ist nicht gerade hervorragend. Damit ist auch die Reisegeschwindigkeit eher gering.
Ankunft war ca. 21:00. Gespannt suchten wir die Güterhalle in der Hoffnung da unser Motorrad vorzufinden, denn in Ninh Binh sahen wir es nicht mehr am Bahnhof. Tatsächlich, da stand es. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer:
Wo sind denn die Helme? Weg!
Wo der schöne Rückspiegel rechts, den der Vorbesitzer noch dran machen liess? Weg!
Wo unsere praktische Spanngurte für die Rucksäcke? Auch weg!
Wir sind natürlich ruhig geblieben. Die Mitarbeiter am Bahnhof kicherten nur. Die asiatische Art die Situation zu retten. Da fällt es schwer nett zu bleiben. Aber gedacht hatten wir alles Schlimme, was ich nicht aufzählen will. Nein, nicht wegen des Geldes, sondern weil wir Ersatz für das vermutlich Geklaute wieder in Dong Hoi zusammen suchen mussten.



