Nur eine kurze Fahrt und wir kamen in Taganga an. Ein ehemaliges Fischerdorf, welches nun die Entwicklung zum Tourismusort durchmacht. Restaurants, Bars und Tauchschulen. Alle sind sie gekommen, jeweils mit ausländischen Besitzern (Schweden, Schweizer, Franzosen).
Der Ort ist für viele Rucksackreisende der Ausgangspunkt für einen Abstecher in den Tayrona Nationalpark.
Wir buchten zwei Nächte im Taganga Guesthouse, etwas weiter vom Strand, dafür ruhiger.
Das Highlight in Taganga waren die Stunden auf der Hafenmauer, die freundlichen Gastgeber im Hostal, Victor und Betty, und nicht zuletzt das Sauerteigbrot des Café Bonsai mit Schwedischem Management. Und wir trafen nette Traveller, nämlich Carlos und Sabine aus Köln.
Die Strände waren trotz Abfallproblemen gerade noch einladend. Die Playa Grande ist etwas abgelegen, aber in 15 Minuten zu Fuss zu erreichen. Der Weg ist felsig und scheinbar auch nicht ungefährlich wegen jugendlichen Banden.
Alles in allem hat uns Taganga nicht besonders gefallen. Das Dorf hatte kein Flair und wir fühlten uns nicht besonders wohl.
Christin und ich sahen wieder viel Tierelend. Wir gaben von unserem Trinken und Essen (Thunfisch) und wieder einmal kam der Wunsch auf etwas Gutes zu tun in diese Richtung. Auf dieser Reise wohl nicht, aber wer weiss …


