Wir schlugen unser Zelt am Lighthouse Beach auf im gleichnamigen Campingplatz. Für 28 AUD gibts Strom, warme Dusche, Waschmaschine, Pool etc.
Einen kostenlosen Platz in der Nähe, den wir zuerst ansteuerten, verliessen wir wieder, obwohl dieser Dusche und WC hatte. Aber wir fühlten uns wie wenn wir im Vorgarten der umliegenden Häuser wohnten.
Zahnarzt
Problematischer als eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden sind Christins Zahnschmerzen. Trotz gründlichem Check Up vor der Reise ärgerten sie immer wiederkehrende Zahnschmerzen. Wir waren ja bereits in Vietnam beim Zahnarzt gewesen, dann in Nelson Bay und nun zweimal in Port Macquarie. Scheinbar ein schwieriger Fall, doch mit einer Wurzelbehandlung sollte nun Ruhe sein. Der nette Zahnarzt, Stephane aus Frankreich, macht seine Arbeit sauber und ist freundlich. Er gab uns schon Tipps für Französisch-Polynesien. Schliesslich war er da mehrere Jahre als Zahnarzt tätig.
Zwischen Zahnarztterminen blieb zum Glück Zeit für anderes:
Koala Hospital
Port ist bekannt für sein Koala Hospital. Freiwillige Helfer aus aller Welt engagieren sich da. Besucher sind willkommen und so gingen auch wir. Viele ‘Patienten’ hatten Verletzungen durch Buschfeuer erlitten, andere waren angefahren oder waren von Hunden angefallen worden. Die Tiere zu sehen war keineswegs spektakulär. Sie schlafen die allermeiste Zeit und wenn sie sich bewegen, dann nur langsam. Viel bewegender waren die Geschichten zu den einzelnen Tieren und der Einsatz, den die Leute hier leisten.
Sea Acres Rainforest
Hier erfuhren wir mehr über den subtropischen Regenwald der Gegend. Auf einem Weg kann man ein Stück Regenwald durchstreifen und dabei einiges lernen über Flora und Fauna. Besonders interessant war der Verwendungszweck der jeweiligen Pflanzen oder Beeren. Aboriginies würzen Speisen oder stellen daraus Medizin her. Während dem ca. einstündigen Spaziergang entdeckten wir viele Vögel, einen Brush Turkey, eine Echse und wir hörten einen ‘Miau-Vogel’, der so klingt wie wenn man einer Katze auf den Schwanz tritt. Ziemlich irritierend, wenn man den Laut als Westeuropäer das erste Mal hört…
Achtung Spinne
Nach der (ungefährlichen) Huntsman Spinne in Sydney, entdeckte ich vor dem Schlafengehen eine Spinne in den Bäumen. Die Stützpunkte für ihr Netz waren auf unserer Motorhaube. Unser Zeltnachbar, ein austral. Bauarbeiter, meinte das sei eine einfache Kreuzspinne. Ungiftig. Hmm, schon wieder ungiftig. Dabei dachten wir doch in Australien müsse man stets um sein Leben bangen? Beruhigt gingen wir schlafen.

