Nelson Bay

Anreise
Wir kriegten von Dave noch Musik CDs und eine aufblasbare Matratze. Dies und das restliches Material sollte also unsere Ausrüstung sein. Die elektrische Pumpe für die Matratze war dann aber nicht mehr auffindbar. Wir fuhren also zu Anaconda (Outdoor Laden), der auf dem Weg nach Norden, nämlich in Rockdale, lag.
Auf dem Pacific Highway kamen wir gut voran. Eine kurze Mittagspause machten wir in Gosford auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Der Parkplatz ist schön mit Bäumen gesäumt, die Schatten spenden. Ein toller Ort um ruck zuck unsere Campingstühle das erste Mal aufzuklappen.

Ankunft
Eher spät kamen wir in Nelson Bay an. Christin hatte sich den Platz zum Übernachten gar nicht so vor gestellt. Unser schönes Bad: nur öffentliche Toiletten, die von 7-20 h offen sind, eine kühle Dusche am Strand. Für mich war es ein Traumort. Nach langer Diskussion und mangels echter Alternativen beschlossen wir an besagter Stelle das Abendessen zu kochen und zu schlafen. Es gab Dosenbohnen mit einem Klecks sauerer Sahne und frischen Kräutern. Dazu endlich mal wieder richtigen, frischen Salat und Brot.
Neben uns war auch eine Gruppe Franzosen anwesend. Sie tranken, spielten Gitarre und entfachten ein schönes Feuer am Strand.
Beim Blick auf das inzwischen dunkle Meer hörten wir zwischendurch ein Schnaufen. War das Einbilung, ein Geräusch der Wellen oder ein Delfin sogar?

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Wahrscheinlich die beste Lage, die ich jemals hatte fürs Zelt.

Frühstück mit Delfinen und Pelikanen
Um 7:30 stand ich auf und ging mit verschlafenen Augen ans Meer. Tatsächlich sah ich Delfine am Strand entlang schwimmen! Zunächst nur eine Rückenflosse dann mehrere und zwischendurch zeigten sie sich fast ganz in der Morgensonne. Die Pelikane kamen etwas später auch hinzu. Sie fischen selber nicht soviel, sondern warten lieber bei den Fischern und hoffen auf Fischabfälle. Ihr Flug ist sehr schön anzusehen.

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Frühstück am Strand mit Orangensaft.

Die Kette ist weg!
Über Mittag gingen wir Lebensmittel einkaufen. Kaum bei Woolworths (Wooly) bemerkte Christin, dass ihr Pandora Armband (siehe Bild oben) am Handgelenk fehlt. Es muss abgefallen sein, stellten wir fest, denn abgemacht hatte sie es nicht. Trotz langer Suche fanden wir das Armband nicht. Weder im Auto, noch im Sand. Weg sind die Souveniranhänger von Malaysia, Australien, Florida und weitere. Traurig, aber wir gaben die Suche auf… Dafür hinterliessen wir mancherorts die Telefonnummer falls jemand es abgeben würde.

Frühstück OHNE Delfine, aber mit hundert Fischerbooten
Am nächsten Morgen kamen keine Delfine. Es herrschte Unruhe. Viele Leute waren am Strand. Sehr früh für das Wochenende. Leute kamen mit Kameras und Campingstühlen. Kommen die alle um Delfine zu sehen? Bald tauchten Helikopter über der Bucht auf. Nein, das kann unmöglich wegen den Delfinen alleine sein, dachten wir. Am Horizont erblickten wir ca. hundert Fischerboote, die gemeinsam die offene See ansteuerten. Wir fanden raus, dass an diesem Wochenende die Fischermeisterschaft ist. Hier mehr darüber.

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