Endlich ging die Reise weiter. Mit einem australischen Paar teilten wir ein TukTuk um vom Guesthouse zum Boot zu gelangen. Schnell zwei Tickets gekauft und Rucksäcke im Boot verstaut. Dann war noch Zeit für Frückstück.
Mit einer Stunde Verspätung legten wir ab. Die Verspätung kümmerte aber keinen, denn niemand hatte an diesem Tag noch etwas vor.
Die Fahrt war schön an diesem Tag auf dem Mekong, sogar ohne Regen und mit Sonnenschein. Eine herrliche Landschaft. Komplett unverbaute Ufer. Saftige grüne Wälder und ganz selten kleine Dörfer bestehend aus wenigen Bambushütten. Die tägliche Ankunft des Bootes in den abgelegenen Dörfern ist wichtig. Die Dorfbevölkerung eilt herbei nur um zu sehen, wer ein- und aussteigt. Der Mekong hat seine Tücken. Überall ragen Felsen aus dem Fluss, es hat viele Wirbel und Stromschnellen. Ich bewunderte den Captain wie er auf dem Fluss navgierte, insbesondere als es nach 18 Uhr dann dunkel war.
Am Abend kamen wir in Pak Beng an, suchten ein Guesthouse. Von der Panikmache, dass es nur wenige Zimmer gäbe, liessen wir uns natürlich nicht anstecken und übernachteten für ca. 8 CHF.
Am zweiten Tag fuhren wir auch den ganzen Tag bis nach Luang Prabang. Leider viel Regen. Wir verbrachten die Zeit mit Lesen.

Einsteigen in Pak Bang

Aussteigen in Luang Prabang

Die junge Dame vor mir in Flip Flops musste ich später den Hang hoch schieben, sonst wäre sie abgerutscht. Andere in Flip Flops hat gleich mehrmals hingehauen. Aufheiternde Szene.
