Krank in der Ferne

So nun war auch ich das erste mal krank. Das blöderweise in Laos, wo die medizinische Versorgung gleich null ist. Wir hielten uns somit in der Nähe der Thailändischen Grenze auf um im Notfall schnell dort hinzugelangen.
Da lernt man mal wieder die medizinische Versorgung bei uns zu Hause zu schätzen.
Zum Glück haben wir eine gut ausgestattete Reiseapotheke von meiner lieben Mama;-)
Mit regelmäßigen Temperatur messen konnte man dann auch eine Tropenkrankheit ausschliessen. In solchen Ländern ist eine Grippe eben schnell auch mal Malaria oder das Denguefieber (gleiche Symptome).
Zum Glück bis jetzt fieberfrei. Es geht aufwärts mit dem Wohlbefinden:-)
Dazu auch großen Dank an meinen Pfleger Matt, der mit Tigerbalsam, Tee ans Bett bringen, isotonische Getränke im dritte Weltland besorgen, Massage, Aufmunterung etc. für mich da ist. Und natürlich auch die liebe Familie daheim! Mutti, die ihrer Zeit 3 Uhr frühs mit mir telefonierte und mit Rat und Tat zur Seite stand 🙂
Auch die Einheimischen waren sehr nett und immer hilfsbereit. Da wir unsere geplante Gibbonstour wegen meinem Unwohlsein absagen mussten, wurde uns dennoch fast der ganze Preis zurückerstattet.
Nicht selbstverständlich heut zu Tage! Außerdem waren die Laoten dazu noch sehr nett und standen gleich mit besten Tips zu Seite.
1. Kokosnuss trinken (besser wie Wasser)
2. Reis essen (immer gut)
3. Solang es kein Fieber, wäre alles ok
4. bei Fieber, beweg deinen Hintern nach Thailand (Bangkok)

Tip 1 und 2 hab ich jeden Tag befolgt.
Nun warten wir auf besseres Wetter, dass wir hoffentlich morgen mit dem Slowboot ausgeruht und fast wieder gesund nach Luang Prabang aufbrechen können.

One thought on “Krank in der Ferne

  1. Liebe Christin, lieber Matt, krank in der Fremde, hoffentlich überstanden. Nun geht es sicher bald weiter auf eurer Reise. Alles Liebe und mit den besten Grüßen von zuhause von Oma und Opa.An unserer Weihnachtstafel werden wir euch vermissen. – Weihnachten zuhause – wird verschoben…. Alles Liebe und Kussi OMA

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