Wir buchten für 2 Nächte, vom 20.7-22.7, in der Casa Familiar bei sehr netten Leuten.
Unser erster Eindruck war, dass die Leute da viel freundlicher waren als in Cartagena. Dabei waren wir nur vier Stunden Bus gefahren. Es mag grundsätzlich an der Mentalität liegen, aber auch daran, dass Santa Marta viel weniger touristisch ist als Cartagena. Das gefiel mir.
Am kolumbianischen Unabhängigkeitstag waren wir also in Santa Marta. Der 20. Juli.
In diesem Zusammenhang ist Simón Bolívar zu nennen. Der grosse Befeier, el libertador. Er führte einige Länder Südamerikas in die Unabhängigkeit, darunter Kolumbien oder auch Peru. Vielerorts in Südamerika und auf verschiedenste Art wird er verehrt. Statuen, Strassennamen, Plätze und sogar der Landesname ‘Bolivien’ und dessen Währung der ‘Boliviano’ ist auf Simón Bolívar zurück zu führen.
Simón Bolívar starb in Santa Marta und wurde dann nach Venezuela überführt, da er von da stammte.
Wir machten einen schönen Rundgang durch die Altstadt und
sassen lange im Café Juan Valdéz. Santa Marta, sagt man, ist die älteste noch bestehende Stadt Südamerikas. So ist auch die Kirche berühmt geworden. Der Strand ist ok, aber nicht der Rede wert.
Wir planten die Weiterreise bzw. die Heimreise. Lange, fast eine Stunde, war ich mit Frau Kaufmann von BA am Telefon bis wir die Route nach Hause festlegen konnte. Die vorangehenden Emails halfen nicht viel bzw. schränkten wir mit unseren Datums- und Airlinewünschen die Möglichkeiten stark ein. Anstelle von Argentinien fliegen wir nun von Ecuador heim.

