Valparaíso

Aus dem Valle Elqui über La Serena gings wieder Richtung Süden auf der 5, la cinqo, nach Valparaíso. Damit waren wir für den baldigen Flug nach Lima schon in Flughafennähe.

Unesco Altstadt
Zum einen ist ‘Valpo’ eine wichtige Hafenstadt. Hier kommen Hunderte von Frachtcontainern täglich an und werden verladen. Darunter Zehntausende von Avocados und viele Tonnen an Kupfer. Von hier wird auch die Osterinsel versorgt und der ganze Abfall von da wird zurückverfrachtet, da es auf der kleinen abgelegenen Insel keine Einrichtungen gibt.

Die meisten Touristen kommen aber wegen der farbenfrohen Altstadt und den schönen Gässchen. Die Stadt hat eine sehr lebendige Restaurantszene und man kann sehr gut auswärts essen. Zugleich hat die Stadt durch das Hafenimage etwas Ungehobeltes und Verruchtes. Es gibt Quartiere, wo man sich als Tourist besser nicht blicken lässt. Negativ waren uns die vielen Strassenhunde und deren Hundehaufen aufgefallen.

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Der schöne Teil mit Gässchen und farbenfrohen Häusern liegt am Hang.

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Egal, Hauptsache farbenfroh.

Kochkurs
Mit Ines, einer gebürtigen Chilenin, von Chilean Cooking Class besuchten wir zuerst den bunten Markt dann gings per Collectivo auf einen Hügel der Stadt. Da fanden wir eine gut eingerichtete Küche vor. Also Kochmütze auf und Schürze umgebunden. Zunächst probierten wir chilenischen Wein. Nicht jeder traf unseren Geschmack, aber wir fanden einen Robusten den wir zum späteren Essen auswählten.
Wir hatten viel vor. Empanadas, Tomatensalsa, Ceviche und Pastel del Choclo. Als Apéro natürlich ein Pisco Sour. Nebenbei erfuhren wir viel über chilenische Kultur. Beim Essen mit Ines erzählten wir von unserer Reise und sie von ihrem US-Mann und dem Landgut in der Nähe von Santiago.

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Ines giesst den eiskalten Pisco Sour.

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Empanadas. Der Teig ist selbst gemacht.

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