Zwei Stunden von Auckland entfernt, befindet sich die Coromandel Halbinsel. Schöne Buchten, Felsformationen und warten hier auf Besucher.
Der Tag begann mit miserablem Wetter. Regen und heftige Windböen bis zur Mittagszeit. Dann erlebten wir, was man häufig von Neuseeland hört. Das Wetter wurde schnell besser. Die Wolken zogen schnell vorbei. Wir beschlossen natürlich umgehend die Gegend zu erkunden.
Bald merkten wir das dies nur eingeschränkt geht. Der Weg zur Hauptstrasse war geflutet. Wir durchpflügten eine Stelle, doch der zweiten befürchteten wir dann, dass unser Nissan Wasser schlucken könnte. Also umgedreht. Inzwischen war der Himmel richtig blau geworden.
Cathedral Cove
Cathedral Cove ist ein gewaltiger Felsbogen am Strand. Man kann bei Ebbe unten durch spazieren.
Es war eine wunderschöne kurze Wanderung vom Parkplatz dahin.
Hot Water Beach
Ganz in der Nähe unseres Campingplatzes liegt der Hot Water Beach. An zwei Stellen am Strand strömt heisses Wasser aus dem Erdinnern. Gerade mal 2 km unter der Erde sind es schon 150 Grad. Von da kommt das Wasser durch Zwischenräume nach oben und man kann sich einen “Pool” im Sand buddeln und sich reinlegen.
Es war Good Friday, Karfreitag, und die Osterurlauber stürmten förmlich auf die Halbinsel. Somit war auch der Hot Water Beach überlaufen. Von Baden oder Relaxen keine Spur. Es machte dennoch Spass mit der geliehenen Schaufel eine Mulde zu buddeln und sich reinzusetzen. Darauf flüchteten wir ziemlich schnell Richtung Rotorua.
Hot Water Brewery
Natürlich machten wir Halt bei der Hot Water Beach Brewery. Ohne ein Bier gekostet zu haben wollte ich die Gegend keinesfalls verlassen. Ich bestellte ein Pale Ale. “Kein Getränk ohne Bestellung von Essen”, meinte der Barkeeper. “It’s Good Friday today”. Doof, dachte ich. Will doch gleich weiter. Es half nichts. Also bestellte ich das günstigste Essen. Tatsächlich ist es von Gesetzes wegen so, dass Pubs und Tavernen nur an Gäste, die auch essen, Alkohol verkaufen dürfen.


