Blue Mountains

Heute gings nach Wentworth Falls. Schönes Wetter und ein Werktag heisst nix wie los. Katoomba ist zwar der Tourismus Hauptort, deshalb fuhr ich da vorerst gar nicht hin. In Wentworth Falls beginnen einige der besten Wanderwege in der Blue Mountains Gegend und natürlich gibts da Wasserfälle zu bestaunen.

‘Blau’ werden die Berge übrigens genannt, weil durch die vielen Eukalyptusbäume ein Dunst aufsteigt, wodurch dann ein blauer Schimmer erscheint.

Vom Parkplatz aus wanderte ich zunächst dem Undercliff Walk entlang Richtung Wasserfälle. Alles gut gesichert mit Geländern.

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Angekommen bei den Fällen. Mhh, Gefahr. Da muss ich hin.

Anschliessend begann der Abstieg. Die Japaner mit Turnschuhen und den klobigen Fotoapparaten liessen mich zum Glück überholen.

Unten bot sich ein schönes Bild vom herab prasselnden Wasser.

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Mittelstation

Natürlich wollte ich ganz runter ins Tal. Dazu geht man ein kurzes Stück auf dem National Pass, um dann gleich die Eisentreppen noch weiter runter zu steigen.

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Der Pool ganz unten. Nur wenige verirren sich hier hin. Natürlich ging ich baden. Die Badehose kann man aber getrost im Rucksack lassen.

Wie weiter?

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Hier hatte ich die Wahl zwischen hard, hard oder hard.

Für die Extraprise hard beschloss ich eine Kombination von Wentworth Pass und National Pass zu wandern.

Anschliessend begann der Wentworth Pass. Ein Bushwalking Track erster Klasse mit einigen Klettereinlagen und jede Menge Vögel und Farne. Auch Bäche wollten überquert werden. Sie führten ganz schön Wasser nach den Regenfällen kürzlich. Am Ende dieser Strecke begann der zehrende Aufstieg auf die mittlere Höhe, auf den National Pass. Dieser gehört zu den schönsten Wegen Australiens. Die Ausblick sind atembetaubend. Der Blick schweift kilometerweit in südlicher Richtung, über dicht bewaldete Hügel, vorbei an steilen Sandsteinwänden. Das war der richtige Ort für die Pause. Banane und Sandwich.

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Ausblick

Die Runde schloss sich langsam. Nur noch der Aufstieg auf das Plateau stand bevor. Hier verbrauchte ich fast mein letztes Wasser und träumte von einem kühlen Bier.

Geschafft! Ausgepowert, aber glücklich zurück beim Auto.

Die Uhr zeigte aber erst 2 Uhr am Nachmittag. So fuhr ich doch noch nach Katoomba. Dort sah ich die 3 Schwestern. Das sind 3 Felsen die prominent neben einander in die Höhe ragen. Hier muss niemand weit laufen. Mit dem Auto fährt man fast drauf. Die Ausblicke hier waren wieder fantastisch.

Das waren erst zwei von Dutzenden Möglichkeiten die Blue Mountains zu entdecken. Anfangs 20. Jh wetteiferten die Städte, welche denn nun den spektakulärsten Wanderweg hat. Es wurden aufwändige Wege in den Stein gehauen. Diese kann man heute erwandern. Und das Beste: alles kostenlos. Am liebsten würd ich nochmal hin.

2 thoughts on “Blue Mountains

  1. Hallo du Wanderbursche, jetzt weiss ich wenigstens wo die blauen Berge sind. Als Kinder haben wir immer ein Lied davon gesungen, wussten sie aber nicht zu deuten.
    “Von den blauen Bergen kommen wir, unser Lehrer ist genauso dumm wie wir, einen Zwicker auf der Nase, sieht er aus wien Osterhase, von den blauen Bergen kommen wir” so ging das Lied.
    Jetzt weiss ich wenigstens was der Ursprung der blauen Berge ist. DANKE !!!
    Liebe Grüsse an die zuhhause gebliebene und alles Gute
    wünscht OMI und OPA

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