Hervey Bay und Fraser Island

Wir übernachteten für 3 Nächte im Woolshed Backpackers. Eine Unterkunft mitten in einer schönen Gartenanlage und von einer Familie geführt, die gleich nebenan wohnt.

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In Hervey Bay selber gibts nicht viel zu sehen. Ein gutes ital. Restaurant Santini und natürlich der Strand. Der Ort dient als Gateway zu Fraser Island.

Genau da wollten wir auch hin. Wir hatten die Wahl zwischen Geländewagen mieten, Bustouren oder zu Fuss die Insel zu erwandern. Wir entschieden uns für die eintägige Bustour in einem geländegängigen Monster. Unsere Gruppe bestand aus Deutschen, Schweizern, Australiern und Japanern. Also eigentlich, alle die sich das teure Reisen hier leisten können. Wir hörten viel über die Insel von unserem Guide, was wir sonst nicht erfahren hätten. Sie war eine gute Erzählerin, somit machte es doppelt Spass.

Weltnaturerbe ist die Insel nicht etwa weil sie die grösste Sandinsel ist, sondern weil der geologische Prozess der Sandablagerung nach wie vor im Gange ist und weil sich auf relativ kleiner Fläche zahlreiche Waldformen ausgebildet haben. So findet man dichten Regenwald, lichten Nadelwald und Mangroven entlang der Westküste. Diese Vielfalt auf kleinem Raum ist beeindruckend und wohl einmalig.

Eine Sehenswürdigkeit folgte der nächsten. Viel Zeit hatten wir jeweils nicht, aber das wussten wir. Es gibt keine asphaltierten Strassen, nur Sandwege. Entsprechend lange dauern die Fahrten.

Das Highlight ganz zum Schluss war und ist der Süsswassersee in der Mitte der Insel. Der Lake McKenzie, mit unglaublich feinem Sand und klarem Wasser. Natürlich gingen wir ins Wasser zum Schwimmen.
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