Hat nichts mit Bayern zu tun, sondern ist bekannt als Küstenort, wo jeder seinen eigenen Lebensstil führt. Manche könnte man als Hippies bezeichnen. Man surft gerne (im Meer) und gernell herrscht eine relaxte Stimmung.
Wir schlugen unser Zelt auf dem Clarkes Beach Park auf. Ein Campingplatz am Strand mit tollen und modernen Einrichtungen für 44 AUD pro Nacht. Ein Highlight ist die Campküche etwas erhöht am Strand. Dort kann man Mahlzeiten zubereiten und am Strand essen.
Das Wasser des Pazifik fühlte sich schon deutlich wärmer an. Wir sind immerhin 2,5 Stunden Richtung subbtropisches Brisbane gefahren.
Da ich am Abend so richtig schön Zeit hatte, kümmerte ich mich um unsere Camping- und Antimoskitokerze. Sie war einseitig abgebrannt und der Docht abgesoffen. Über dem Gasbrenner schmolz ich das Wachs. Zum Festhalten und gelegentlichen Schwenken des heissen Glases verwendete ich die Spaghettizange. Darauf setzte ich nicht nur einen sondern zwei neue Dochte ein. Die Naturschnur dazu entnahm ich einer Ökoeinkaufstüte. Zur Befestigung der Dochte diente ein Zweig, der über das Glas gelegt war, bis das Wachs wieder festwurde.
Alles in allem ist Byron Bay wirklich ein schöner Ort. Schon touristisch, aber keine Bettenburgen sondern ein- oder zweigeschossige Hostels oder eben Campingplätze. Der Strand allein ist schön, aber wenn man individuell reist und Zeit hat entdeckt man genauso schöne andernorts. Dafür gibts jede Menge schöne Cafés und Pubs.Hier zählt das Lebensgefühl und die Freiheit. Yoga am Strand, Fahrradfahrer, Leute die in Hängematten im Park schlafen, Läden mit natürlichen Heilstoffen: das ist Byron Bay.
Nebenbei befindet sich in unmittelbarer Nähe das Cape Byron. Es ist der östlichste Punkt auf dem Festland Australien.
