Doi Saket 2. Tag

Wir genossen eine ruhige Zeit im Haus und am Pool. Dann fuhren wir nach Doi Saket zum Einkaufen. Wir wollten nämlich jeweils im Haus frühstücken. Gar nicht so einfach die Zutaten für unser westliches Frühstück zusammen zu stellen. In dem wohl einzigen Supermarkt hier gelang es uns aber.
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In Doi Saket, unterwegs zum Supermarkt

Am späteren Nachmittag wollten wir zum Stausee hochfahren.

Mangels Ortskenntnissen fanden wir den richtigen Weg rauf auf Staudammhöhe nicht. Dafür entdeckten wir eine Abzweigung, welche zu einem Tempel zu führen schien. Mit den Rollern jagten wir die kurvige Strasse hoch und wurden mit einem tollen Blick über die Reisfelder bis nach Chiang Mai belohnt. Es war ein freundlicher Mönch anwesend, der uns die Aussichtsterrasse zeigte und uns ein Wasser offerierte.

Nach dem Eindunkeln sollten es in die Stadt gehen, um etwas zu essen. Leider waren die
Informationen im Gästeordner ungenau und nicht sehr verständlich. Schlussendlich fanden wir Sorn’s Restaurant, welches auch zu den Empfohlenen gehört. Der Mann an der Front ist ziemlich mürrisch (als ‘moody old chap’ wird er im Internet beschrieben). Zudem hat eine klare Linie und weicht davon nicht ab. Das erkannten wir schon beim Lesen der ersten Seite der Speisekarte, welche wie eine Belehrung klang. Die Gerichte werden authentisch gekocht und nicht angepasst, stand da.
Als Reto ein 4 Sterne scharfes Gericht bestellen wollte, kam umgehend und in erstem Ton: “You sure, you wanna eat that?” Wir zuckten zusammen. So ernst klang das. Doch Reto sagte bestimmt “Yes”.
Christin war an der Reihe. Sie wollte einen Glasnudelsalat bestellen. Ohne die Belehrung gelesen zu haben, legte sie ihren “Erdnuss-Ausweis” hin und sagte dazu “I can’t eat peanuts”. “This one requires peanuts!”, kam in strengem Ton zurück. Christin zuckte zusammen. Die Frage, ob man denn die Erdnüsse weglassen könnte, wagte sie gar nicht mehr zu stellen und bestellte schnell ein einfaches Gericht ohne Erdnüsse, welches ganz zu oberst auf der Karte stand: Frühlingsrollen.
Bettinas und meine Bestellung wurde ohne Kommentar aufgenommen.
Wer so viel von sich hält, muss dann aber auch tolle Qualität liefern. Es ging zwar eher lange, aber fast jedes Gericht war frisch gekocht und schmeckte ausgezeichnet.

One thought on “Doi Saket 2. Tag

  1. Hallo ihr zwei Reisenden,
    Haben von Christins Unwohlsein gehört.Wir hoffen es ist halb so schlimm und wünschen unserer Biene gute Besserung und alles Gute. Bedenkt bitte immer, ihr besucht ein unbekanntes Land mit vielen uns nicht bekannten Sitten. Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste !!! Wir fahren heute Abend nach Erfurt zum Weihnachtskonzert. Ganz liebe Grüße aus unserer grauen Ruhla und für euch weiterhin viel Glück auf eurer Reise. Alles Gute wünschen Oma und Opa.

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