Nach nur zwei Tagen hier können wir Lovina noch nicht viel abgewinnen. Für uns, aus dem “Paradies” Padang Bai kommend, hat Lovina aber auch eine schwierige Position.
Die Strände sind dunkel und nicht hell und es liegt mehr Müll am Strand. Es sind weniger Händler hier, dafür ist deren Hartnäckigkeit höher und die Maschen raffinierter (Bericht folgt).
Unser Bungalow ist toll, jedoch bringt die Nähe zu einem Gewässer auch mehr Moskitos.

Von einem Charme oder Gelassenheit wie häufig beschrieben ist bisher nicht viel zu spüren.
Aber es gibt auch Schönes zu berichten. Man kommt besser mit Einheimischen in Kontakt. Das liegt wohl daran, dass hier der touristische Ausverkauf von Land und Leuten nur teilweise vollzogen ist und echtes Interesse zum Kontakt von beiden Seiten da ist.
Zudem haben wir uns in den balinesischen Strassenverkehr getraut. Der ist viel weniger hektisch als im Süden. Ein tolles Gefühl endlich nicht auf Fahrer angewiesen zu sein. Kurze Strecken können auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ich freu mich schon auf die Blicke der Einheimischen, denn hier fahren alle mit Moped.