Auf dem Weg nach Norden machten wir für 2 Nächte Halt in New Plymouth. Geplant hatten wir eigentlich nicht mehr viel…
Ganz unverhofft war für den nächsten Tag tolles Wetter angekündigt. Unwiderstehlich gut. Ich informierte mich über den nahe gelegenen Berg Mount Taranaki im gleichnamigen Nationalpark. Es handelt sich um einen Vulkan, der eine auffällig gleichmässige Kegelform hat. Weiter ist er bekannt dafür, dass man nur selten gute Sicht auf die Spitze hat. Deswegen wird er auch mit Mt. Fuji verglichen.
Doch gleichzeitig ist er auch der 2. tödlichste Vulkan in Neuseeland. Nicht wegen vulkanischen Aktivitäten, sondern weil viele Todesfälle durch Wetterumschwünge resp. schlechte Ausrüstung verursacht wurden. Bis heute sind 82 Menschen gestorben.
Anreise
Am Tag der Anreise hatten wir den Berg nicht gesehen. Alles war wolkenverhangen. Nachdem wir aber am Morgen losgefahren sind, konnten wir immer wieder einen Blick auf den Berg und sogar dessen Spitze erhaschen.
Etwas erstaunt waren wir über den Schnee. Im Besucherzentrum angekommen, informierten wir uns über die Wege und aktuelle Gefahren. Wir erfuhren, dass der Schnee in der letzten Nacht gefallen war. Wow, der erste Schnee auf unserer Reise und wir sollten die ersten sein die durchs Weiss stapfen können.
Es geht los!
Wir planten bis mindestens zum Aussichtspunkt zu wandern. Der Gipfel wäre zu weit und verlangt wegen dem Schnee weitere Ausrüstung. Der Aussichtspunkt war aber so schnell erreicht, dass wir weiter wollten (die Runde, die ich insgeheim geplant hatte). Zum Glück kam uns ein Paar entgegen. Gerade richtig. Wenn diese mit Turnschuhen die Runde schafften, dann würden wir es auch schaffen, sagte ich. Das beruhigte Christin.
Die dichte Buschvegetation war bis zum Aussichtspunkt vorhanden. Dann wurde es karger, dafür umso sonniger. Bald kam die Abzweigung zur Lodge. Da wollten wir Mittagspause machen.
Mittagspause
Eine kurze Sandwich-Pause an der Sonne. Zum zweiten Mal konnten wir die Thermosflasche nutzen mit heissem Tee.
Abstieg
Der Abstieg führte entlang einer Schotterstrasse. Der Blick immer ins weite Land. Am Horizont war New Plymouth zu sehen und das Meer.




Hallo ihr Zwei,
ihr sucht eben immer wieder den “Kick” auf eurer Reise, da müsst ihr nach Neuseeland reisen um Schnee zu finden, in diesem Winter eine Rarität. Nun bitte ausruhen und regenerieren.
Ich wünsche euch ein gutes Bett und eine gute Nacht.
Mit den besten Grüssen vom Bermer
und einen dicken Kuss
von OMI und Opa
Das machen wir, versprochen. Die Uhren ticken auf Tahiti laaangsam und wir haben kein grosses Programm.
Liebe Grüsse.
Das erinnert mich ja sehr an eine gewisse Bergtour in den Schweizer Bergen, wegen Schnee und so, Annette war damals auch dabei. Ich wünsche euch einen guten Flug und eine schöne Ankunft in Papete. Machts gut! mami
Ja das stimmt. Hihi. Hier sind wir aber nur eine Runde am Fusse des Berges gegangen und es kamen uns Leute entgegen, die die Runde andersrum liefen.
Hallo zäme, eben habe ich im Wikipedia gelesen, dass sich die Polynesier hauptsächlich von Fisch, Gemüse und Früchten ernähren. Sie haben ja auch 4’000 000 km2 Meer um sich herum. Ihr habt ja schon Erfahrungen gesammelt mit den neuen Essensgewohnheiten (sms), sicher total lecker und seeehr spannend. Lg mami