Wellington steht für Wind und handwerkliches Bierbrauen und ist eine lebendige Stadt. Wir übernachteten für 4 Nächte im YHA.
Wind
Die Stadt wird gerne “Windy Welly” genannt. Durch die Verengung in der Cook Strait (zwischen den Inseln) steigt die Windgeschwindigkeit deutlich an. Vor einigen Jahren sogar so schlimm, dass Windmessinstrumente beschädigt wurden. Während unseres Aufenthalts war die Windjacke auch immer dabei. An einem Tag wehte der Wind recht stark, so dass unser geparktes Auto schön zu wackeln begann. Das Parkticket, welches ich gerade gelöst hatte, kam zwar aus dem Automaten, nur die folgende Windböe war schneller und trug das Ticket viele Meter weit in die Gärten der Anwohner.
Bier
Wellington ist Hauptstadt des Craft Beers. Welches Ausmass dies angenommen hat, merkten wir als ich beim Besuch der ersten Microbrauerei auf den Flyer für “Hopstock” aufmerksam wurde. Hopstock, das Festival des Hopfens und somit des Bieres fand statt an diesem, einen Wochenende, wo wir in der Stadt waren. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Brauereimitarbeiter hielt ich schon die Karte mit allen teilnehmenden Bars und Brauereien in der Hand. Fortan besuchten wir einige der Lokalitäten auf. Bei jeder holte ich mir den Stempel ab, denn der Flyer diente auch als Stempelkarte.
Cable Car
Leuchtend rot sind die Wagen nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern auch beliebtes Fotoobjekt. Fast schon ein Wahrzeichen. Im Cablecar Museum erfährt man zudem alles über die Geschichte der Bahn. Auch darüber, wie die alte, dampfbetriebene Bahn aufgrund von Sicherheitsmängeln ausser Betrieb gesetzt wurde und dann durch eine elektrisch betriebene Schweizer Lösung ersetzt wurde.
Die Bedenken wären anfangs gross gewesen, heisst es. Von einer “modern Swiss tin can” war die Rede. Die Kiwis haben die Bahn aber schnell ins Herz geschlossen.
Mount Victoria Lookout
An diesem schönen Herbsttag gingen wir ein Stück durch den Park, hinauf zum Mount Victoria Lookout.
Mitten in der Stadt, aber wir fühlten uns weit weg im Grünen. Der Weg geht auf und ab. Zum Schluss steil hinauf zum Lookout. Grandiose Aussicht und Zeit für ein Picknick!
Te Papa (Nationalmuseum)
Kostenlos und tolle, interaktive Ausstellungsobjekte machen dieses Museum zu einem Must-do in Wellington.
Es gibt sehr viel zu sehen. Wir legten den Fokus auf die Plattentektonik und den Vulkanismus, die Meeresbewohner und die Maorikultur.


