{"id":1546,"date":"2014-08-10T13:41:25","date_gmt":"2014-08-10T11:41:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.felmi.ch\/wp\/?p=1546"},"modified":"2014-08-12T14:04:42","modified_gmt":"2014-08-12T12:04:42","slug":"popayan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/felmi.ch\/wp\/2014\/08\/10\/popayan\/","title":{"rendered":"Popay\u00e1n &#8211; Ciudad blanca (weisse Stadt)"},"content":{"rendered":"<p>Es wurde Zeit zum Abreisen. Nur ungern verliessen wir Salento und damit unsere Reisefreunde Sabine und Carlos. Wir wollen sie in K\u00f6ln besuchen gehen. Also wir haben schon wieder ein Programm, das gibt&#8217;s gar nicht.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><strong>Weiterreise<\/strong><br \/>\n\u00dcber Armenias Busterminal fuhren wir weiter Richtung S\u00fcden. F\u00fcr 35&#8217;000 cop\/p gabs das Ticket und dann war klar, was wir die n\u00e4chsten 6 Stunden machen w\u00fcrden: im Bus sitzen. Cali, die Salsa-Hauptstadt Kolumbiens lie\u00dfen wir links liegen bzw. hielt der Bus nur kurz f\u00fcr Verpflegung und Toilettengang. Bis Cali war die Landschaft flach und deutlich von Zuckerrohrfeldern gepr\u00e4gt. Hier wachsen also die vielen Pflanzen f\u00fcr die Panela, den kristallisierten Saft, der kiloweise in den Superm\u00e4rkten anzutreffen ist und f\u00fcr Agua Panela verwendet wird. Nach Cali wurde es wieder h\u00fcgelig. Kein Zuckerrohr mehr, daf\u00fcr wieder Kaffeestr\u00e4ucher. Bald wurde es auch dunkel. Etwa um 7 abends erreichten wir Popay\u00e1n. Ich reservierte morgens im Hotel Pass Home ein Zimmer. Der Taxifahrer brachte uns vom Terminal zielgerichtet hin.<\/p>\n<p><strong>Abend<\/strong><br \/>\nEtwas anders hatten wir uns das Hotel schon vorgestellt. &#8220;Von einer freundlichen kolumbianischen Familie gef\u00fchrt&#8221; stand in der Beschreibung. Es \u00f6ffnete b\u00e4rtiger irgendwie religi\u00f6s aussehender Mann. Immerhin der Name war spanisch: Manuel. Sp\u00e4ter sprach ich ihn darauf an. Er sei Kolumbianer und lese nun Gebetsb\u00fccher auf Hebr\u00e4isch. Sein Kerzenhalter und das Altartischchen zeugten vom Konvertieren zur j\u00fcdischen Religion. Irgendwie witzig&#8230;<br \/>\nVor dem Hotel war die ganze Stra\u00dfe eine einzige Baustelle. Egal, noch schnell etwas gegessen bei Pizzanet &#8211; erstaunlich gut, ganz entgegen der Erwartungen &#8211; und eine kleine Runde \u00fcber den Platz gelaufen. Die Stadt gefiel uns von dann an auf super und wir freuten uns auf den kommenden Tag.<\/p>\n<p><strong>Zweiter Tag<\/strong><br \/>\nUnser Zimmer hatte nur ein Fenster in den dunklen Gang, war aber sauber und ok. Am Mittag war dann aber Schluss mit Wasser. Die Strassenarbeiten sind wohl die Ursache. Zum Gl\u00fcck hatte ich morgens noch geduscht.<br \/>\nWir liefen eine sch\u00f6ne Runde durch die Stadt. Sch\u00f6ne Kolonialbauten, wo wir hinschauten! Und erst noch frisch renoviert bzw. aufgebaut, denn ein Erdbeben 1983 zerst\u00f6rte vieles. Die Stadt hat Potenzial ein zweites Cartagena zu werden, dar\u00fcber waren wir uns einig. Nur wissen das die meisten nicht. Ein anderer Grund ist wohl, dass die Stadt au\u00dferhalb des \u00fcblichen Touristenstroms liegt.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-imag2018.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG2018.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-imag2018.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Weisse Fassaden dominieren im Zentrum Popay\u00e1ns.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Im Caf\u00e9 Juan Vald\u00e9z sprach ich eine Amerikanerin an. Es stellte sich heraus, dass sie hier in Popay\u00e1n als Englischlehrerin angestellt war. Sie war eine von gerade mal drei Englischlehrern in der Stadt. Aha, da lagen wir doch richtig! Hier wiederholt sich die Entwicklung von Cartagena, wo heute Dutzende von Englischlehrern arbeiten. Anders als in Cartagena ist kulinarisch hier deutlich mehr geboten zu guten Preisen.<br \/>\n<div style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-imag2010.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG2010.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-imag2010.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Kaffeeauswahl bei Juan Valdez, dem neuen Starbucks aus S\u00fcdamerika.<\/p><\/div> <\/p>\n<p><strong>Kaffee<\/strong><br \/>\nMit dem Kaffee ist das so eine Sache hier in Kolumbien. Zwar w\u00e4chst hier toller Kaffee, aber in einfachen L\u00e4den ist auch nur einfacher Kaffee erh\u00e4ltlich, der zwar g\u00fcnstig aber vermutlich nicht von toller Qualit\u00e4t ist. Den Kolumbianern schmeckt w\u00e4ssriger, s\u00fcsser Kaffee. Tats\u00e4chlich hatte ich in Kolumbien bisher nur zwei, drei Espressos, die mich \u00fcberzeugten (in Salento). Diese hatten eine betonte S\u00e4ure, an die man sich zuerst gew\u00f6hnen sollte. Kaffee aus dieser H\u00f6he (2000 m) ist von Natur echt sauer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde Zeit zum Abreisen. Nur ungern verliessen wir Salento und damit unsere Reisefreunde Sabine und Carlos. Wir wollen sie in K\u00f6ln besuchen gehen. 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