{"id":1405,"date":"2014-07-09T03:45:00","date_gmt":"2014-07-09T01:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/felmi.ch\/wp\/?p=1405"},"modified":"2014-07-11T00:55:34","modified_gmt":"2014-07-10T22:55:34","slug":"cartagena-de-indias","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/felmi.ch\/wp\/2014\/07\/09\/cartagena-de-indias\/","title":{"rendered":"Cartagena de Indias"},"content":{"rendered":"<p>Heiss und feucht! Das war die erste Empfindung beim Aussteigen aus dem Flugzeug. Es war Mittagszeit und die Sonne stand im Zenit. Mein Rucksack kam als erstes Gep\u00e4ckst\u00fcck. Christins bald danach. Damit liefen wir zur Hauptstrasse. Da sind die Taxis nur halb so teuer &#8211; gerade mal 100 m entfernt. Miranda, unsere k\u00fcnftige Gastgeberin, hat uns diesen Tipp gegeben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Cartagena<\/strong><br \/>\nDie Stadt ist wirklich so sch\u00f6n wie auf den Bildern. \u00dcberall kr\u00e4ftige, bunte Farben. Damit meine ich nicht nur die Hausfassaden, sondern auch die tropischen Fr\u00fcchte und die Kleider der Menschen. Besonders sch\u00f6n: unser Quartier mit dem Plaza Trinidad als Zentrum ist nicht touristisch und da spielt das kolumbianische Leben.<\/p>\n<p>Auch zu Cartagena geh\u00f6rt aber, dass an zwei bis drei Mal pro Tag duscht &#8211; und zwar kalt. Niemand hat heisses Wasser ausser vielleicht Hotels. H\u00e4ndler haben nie Wechselgeld, egal wie alt der Tag schon ist oder wie gut das Gesch\u00e4ft schon gelaufen ist.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1774.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1774.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1774.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Der alte Glockenturm.<\/p><\/div> <\/p>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1775.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1775.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1775.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Das Bild an sich gef\u00e4llt mir schon sehr. Der Spruch unten links noch mehr.<\/p><\/div>\n<p><strong>Spanischschulen<\/strong><br \/>\nUm 9 Uhr gingen wir am 4. Juli aus dem Haus. Wir wollten zwei, drei Schulen besuchen und uns anschauen. Es war schon recht warm. Christin klagte: Ich bin nicht eingeschmiert, es ist heiss, es ist weit. S\u00fcss, dachte ich.<br \/>\n&#8216;Centro Catalina&#8217; machte von Anfang an einen guten Eindruck. Freundlich, sauber und professionell. &#8216;Nueva Lengua&#8217; hat eher den coolen, relaxten Charakter was bei Reisenden auch nicht schlecht ankommt. Sp\u00e4ter entschieden wir uns f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/centrocatalina.com\/\">Centro Catalina<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Fussball<\/strong><br \/>\nZwei wichtige Spiele fanden gleich zu Beginn statt. Zum einen Deutschland gegen Frankreich und andererseits Kolumbien gegen Brasilien. Das erste schauten wir in der Deutschen Bar in Cartagena. Sie heisst &#8216;<a href=\"http:\/\/www.leondebaviera.com\">Leon de Baviera<\/a>&#8216; und wird nat\u00fcrlich von einem Deutschen gef\u00fchrt. Der Laden war brechend voll. Viele Deutsche M\u00e4nner mit gemischten S\u00f6hnen, manche kamen als ganze Familie. Unter den G\u00e4sten waren auch Kolumbianerinnen &#8211; vielleicht wegen dem folgenden Kolumbienspiel, vielleicht auch um Ausschau zu halten nach einem Deutschen Mann. Diese gelten wohl als weniger &#8216;abenteuerlich&#8217;.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1780.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1780.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1780.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">In der Bar &#39;Leon de Baviera&#39; (der L\u00f6we aus Bayern). Chef ist Stefan aus Straubing.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Das zweite Spiel schauten wir zusammen mit Miranda in einer nahe gelegenen Bar. Die Spannung war bis zum Schluss da. Leider verlor Colombia das Spiel. Wir h\u00e4ttens ihnen geg\u00f6nnt.<\/p>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1794.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1794.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1794.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Angespanntes Sitzen in der Bar beim Centro Commercial de Getseman\u00ed.<\/p><\/div>\n<div style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1795.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1795.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1795.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Mit Flagge auf der Backe.<\/p><\/div>\n<p><strong>Schulanfang am 7. Juli<\/strong><br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1822.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1822.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1822.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Innenhof der Schule.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Etwas aufgeregt waren wir schon. Wie ist wohl der Lehrer? Hoffentlich sind die Kameraden nett, etc. Alle Bedenken waren unbegr\u00fcndet. \u00dcberall nette Leute, sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re, Lernen mit Spass. Der Einstieg f\u00fcr Christin und die anderen Sprachanf\u00e4nger war schon hart &#8211; von Null auf Spanisch. Ich half ihr daf\u00fcr etwas bei den Hausaufgaben. Meine Klasse war kleiner. Der Lehrer, Jader, ist jung und lustig, aber auch kompetent. Die Oberstreberin, welche das Niveau zu hoch hielt, ging nach dem ersten Tag planm\u00e4ssig. Gut. Mit zwei Deutschen und einer Franz\u00f6sin machten wir weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heiss und feucht! Das war die erste Empfindung beim Aussteigen aus dem Flugzeug. Es war Mittagszeit und die Sonne stand im Zenit. Mein Rucksack kam als erstes Gep\u00e4ckst\u00fcck. Christins bald danach. Damit liefen wir zur Hauptstrasse. 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