{"id":1380,"date":"2014-07-02T15:13:00","date_gmt":"2014-07-02T13:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/felmi.ch\/wp\/?p=1380"},"modified":"2014-07-03T19:16:27","modified_gmt":"2014-07-03T17:16:27","slug":"bogota","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/felmi.ch\/wp\/2014\/07\/02\/bogota\/","title":{"rendered":"Bogot\u00e1"},"content":{"rendered":"<p>Kolumbien! Lange hatte ich mich darauf gefreut. Christin anfangs noch mit Vorbehalt (Escobar, Drogen, FARC), konnte sich langsam auch f\u00fcr Kolumbien erw\u00e4rmen, denn wir h\u00f6rten unterwegs nur Gutes. Reisende berichteten uns mit Begeisterung.<br \/>\nZus\u00e4tzlich sollte die Zeit speziell werden, denn die WM Spiele w\u00fcrden w\u00e4hrend unserer Anwesenheit stattfinden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>La Candelaria<\/strong><br \/>\nAbends um 22 Uhr kamen wir an. Mit dem Taxi gelangten wir zum Hostel <a href=\"http:\/\/www.laviejasuiza.com\">La Vieja Suiza<\/a>. In einem alten Geb\u00e4ude befindet ein Hostel und eine B\u00e4ckerei. Das ganze wird von zwei jungen Schweizern gef\u00fchrt. Tobias und Pascal. Ein Schreiner f\u00fcr das H\u00e4usliche und ein B\u00e4cker \/ Konditor f\u00fcrs leibliche Wohl der Laufkundschaft und der G\u00e4ste. Mit der B\u00e4ckerei hatten wir gutes Brot zum Fr\u00fchst\u00fcck sicher!<br \/>\n<div style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-screenshot_2014-07-03-08-52-38.png\"><img decoding=\"async\" title=\"Screenshot_2014-07-03-08-52-38.png\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-screenshot_2014-07-03-08-52-38.png\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Zeitungsausschnitt.<\/p><\/div> <\/p>\n<p><strong>Ein Nachmittag im Quartier<\/strong><br \/>\nWir nahmen uns Zeit zum Entschleunigen. Dazu setzten wir uns bei der zur Strasse offenen B\u00e4ckereitheke auf die Hocker. Wir sassen und probierten die salzigen und s\u00fcssen Leckereien der B\u00e4ckerei. Dabei kamen laufend Leute aus dem Quartier vorbei: Ein Vater, der das T\u00f6chterchen vom Kindergarten abgeholt hatte, eine alte Omi, die etwas traschten wollte bis zum Deutschen Professor, der an der nahen Uni lehrt.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1718.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1718.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1718.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Hier probierten wir alle Leckereien.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Von Tobias erfuhren wir, dass manchmal sogar die Schweizer Botschafterin mit Bodyguards vorbei kommt um Gipfeli zu kaufen.<\/p>\n<p><strong>Museo del Oro<\/strong><br \/>\nDas Goldmuseum befand sich in unmittelbarer N\u00e4he. Neben viel Geschichte und tollen Exponaten aus ganz Kolumbien wurden auch die Techniken gezeigt, wie die St\u00fccke gefertigt wurden.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1727.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1727.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1727.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Eine Brustplatte<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Daneben lernten wir etwas \u00fcber die Legende El Dorado. In einer Lagune in den H\u00fcgeln soll viel Gold zu finden sein. Diese Lagune wollten wir dann auch besuchen.<\/p>\n<p><strong>Laguna Guatavita<\/strong><br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag wollten wir raus aus der Stadt. Ins Gr\u00fcne. Mit dem Bus fuhren wir super g\u00fcnstig \u00fcber das Portal Norte Richtung Guatavita. Einige Kilometer vor dieser Stadt hielt der Bus. Wir k\u00f6nnten auch in die Stadt fahren und da ein Collectivo nehmen, meinte der Busbegleiter. No, gracias, queremos caminar, sagte ich. Die Leute hier verstehen nicht, dass man freiwillig l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Christin hatte im Bus eine Frau getroffen, die auch bei der Abzweigung austieg. Wir hatten dasselbe Ziel und stellten uns vor. Sie hiess Sandra und lebte in Bogot\u00e1. Schnell kamen wir ins Gespr\u00e4ch. Mit einer Mischung aus Englisch und Spanisch konnten wir uns gut unterhalten auf der 7.5 km langen Strecke.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1745.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1745.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1745.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Sandra und Christin. Wir marschierten gemeinsam zur Lagune. Es regnete immer etwas. Dies ist typisch hier.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Sandra war sportlich, lustig und belesen. So interessierte sie sich z.B. f\u00fcr den gesunden Geist und K\u00f6rper oder auch f\u00fcr den Sterbeprozess. Da mussten wir zuerst nach Kolumbien reisen um von der Schweizerin Elisabeth K\u00fcbler Ross zu erfahren. Sie forschte im Bereich des Sterbeprozesses und schrieb einige B\u00fccher dar\u00fcber.<br \/>\nZudem erz\u00e4hlte sie uns von Menschen, die die Welt bereisen und Kraftorte besuchen. Indem wir mit 3 Steinchen anfangen und an jedem Ort eines ablegen und ein neues aufnehmen, k\u00f6nnten wir von Ort zu Ort reisen&#8230;<br \/>\nOben angekommen machten wir einen sch\u00f6nen Rundgang um die Lagune. Die Flora und Fauna war ganz anders da. Ein Mikroklima eingebettet in die H\u00fcgel n\u00f6rdlich von Bogot\u00e1. Wir sahen Kolibris und Adler. Wundersch\u00f6n. Oben trafen wir auch Javier und Ingrid. Er warf Quarzkristalle ins Wasser. Sp\u00e4ter kriegten wir auch eine Handvoll Kristalle zum Mitnehmen und verteilen (nehmen wir an).<br \/>\nWir fuhren zur\u00fcck in einem Mini Van. Zusammen mit einem US Diplomat und seiner Familie.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1747.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1747.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1747.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Die Sonne zeigte sich etwas \u00fcber der l\u00e4ndlichen Gegend, die viele \u00c4hnlichkeiten mit der Schweiz oder Deutschland aufweist.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Der Fahrer w\u00e4hlte eine andere Strecke als der Bus und dieser Weg war viel sch\u00f6ner. Die Familie und auch Sandra wohnten im moderen, reicheren Teil Bogot\u00e1s. Sie stiegen zuerst aus. Wir fuhren noch weiter in unser Candelaria.<\/p>\n<p><strong>Kulinarisches<\/strong><br \/>\nUnbedingt wollte ich noch eine <a href=\"http:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Ajiaco_de_Bogot%C3%A1\">Ajiaco<\/a>, die typische Bogot\u00e1 Suppe, probieren.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1763.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1763.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1763.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Ajiaco. Eine Kartoffelsuppe mit Poulet und mit halbem Maiskolben drin. Dazu gibts immer saure Sahne, Kapern, Reis und Avocado.  <\/p><\/div> <\/p>\n<p><strong>Cerro Monserrate<\/strong><br \/>\nDer Hausberg von Candelaria, wenn nicht sogar von Bogot\u00e1.<br \/>\nDa es schon sp\u00e4ter war an diesem Nachmittag und der Weg hinauf nicht sehr sicher ist, w\u00e4hlten wir die Gondelbahn. 40 Passagiere passen rein in die Schweizer Bahn.<\/p>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1762.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1762.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1762.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Sch\u00f6ne Gondelbahn mit Schweizer Technik.<\/p><\/div>\n<p>Von oben hatten wir einen tollen Ausblick und konnten uns von der Stadt verabschieden. Denn am n\u00e4chsten Morgen war unser Flug.<\/p>\n<p><strong>Abflug<\/strong><br \/>\nWir fuhren rechtzeitig zum Flughafen. Kundendienst und Service ist in Kolumbien nicht sehr gross geschrieben, so ist es kaum m\u00f6glich ein W\u00e4geli zu kriegen, obwohl es welche gibt.<br \/>\n<div style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1766.jpg\"><img decoding=\"async\" title=\"IMAG1766.jpg\" class=\"aligncenter size-full\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wpid-imag1766.jpg\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Es gibt jede Menge W\u00e4geli. Nur werden sie nicht rausgegeben und wenn dann nur kostenpflichtig.<\/p><\/div> <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab ich nicht auf bis ich einen Rolli hatte. Dazu musste ich aber quer durch den Flughafen zur Ankunft gehen. Der Rest klappte dann problemlos und wir freuten uns auf das warme Cartagena.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kolumbien! Lange hatte ich mich darauf gefreut. Christin anfangs noch mit Vorbehalt (Escobar, Drogen, FARC), konnte sich langsam auch f\u00fcr Kolumbien erw\u00e4rmen, denn wir h\u00f6rten unterwegs nur Gutes. Reisende berichteten uns mit Begeisterung. 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