{"id":240,"date":"2015-09-13T20:11:22","date_gmt":"2015-09-13T18:11:22","guid":{"rendered":"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/?p=240"},"modified":"2015-09-14T23:27:51","modified_gmt":"2015-09-14T21:27:51","slug":"21-tag-col-de-chaude-montreux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/felmi.ch\/wandern\/2015\/09\/13\/21-tag-col-de-chaude-montreux\/","title":{"rendered":"21. Tag (19) (Col de Chaude-Montreux)"},"content":{"rendered":"<p>Um 5:30 klingelt der Wecker nebenan. Alle helfen nun beim Melken. Respekt hab ich vor der Arbeit hier oben. Arbeitszeiten von 5:30 bis 19:30, kein Wochenende. Ich bleibe noch liegen bis um 6. Das Fr\u00fchst\u00fcck habe ich mir auf 6:30 gew\u00fcnscht, damit ich um 7 los kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Als ich die K\u00fcche betrete ist das Feuer bereits an. Zun\u00e4chst wird nur Wasser in der kleinen Chaudi\u00e8re heiss gemacht um damit alle Gef\u00e4sse zu reinigen. W\u00e4hrend dessen l\u00e4uft die Milch in den grossen Kupferkessel. Das ist die &#8222;traite directe&#8220;. Die in diesem Moment gemolkene Milch kommt ohne Umwege, ohne Zwischenlagern, ohne Behandlung direkt vom Stall hier in den Kessel.<\/p>\n<figure style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442265913928.jpeg\"><img decoding=\"async\" title=\"wp-1442265913928\" class=\"alignnone size-full\"  alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442265913928.jpeg\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fch morgens beginnt die K\u00e4seherstellung auf offenem Feuer.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Tisch ist f\u00fcr mich gedeckt. Da stehen: Der L&#8217;Etivaz K\u00e4se, ein Tomme, ein Ziger nature und ein Ziger mit Kr\u00e4utern (genannt le petit chaude). Alles aus eigener Produktion. Keine Butter? Nein, eines dieser grossen Holzgef\u00e4sse steht auf dem Tisch. Der &#8222;Eimer&#8220; ist bis oben gef\u00fcllt mit cr\u00e8me double (Doppelrahm). Diese kommt auf die Brotscheibe. Huguette hat sie soeben von der abgek\u00fchlten Milch von gestern abgesch\u00f6pft. Da k\u00f6nnt ich mich ja tot schlabbern&#8230;<br \/>\n<figure style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442265966754.jpeg\"><img decoding=\"async\" title=\"wp-1442265966754\" class=\"alignnone size-full\"  alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442265966754.jpeg\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">L&#39;Etivaz, Tomme, Ziger aus eigener Produktion.<\/figcaption><\/figure> <\/p>\n<figure style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442266007968.jpeg\"><img decoding=\"async\" title=\"wp-1442266007968\" class=\"alignnone size-full\"  alt=\"image\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442266007968.jpeg\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Grosser Beh\u00e4lter mit cr\u00e8me double.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit so viel Fett und Kohlenhydraten gest\u00e4rkt kann es jetzt ja losgehen. Leider regnet es. Nicht stark, aber st\u00e4ndig, bis ich auf den Rochers de Naye bin. Zum ersten Mal benutze ich den Regenponcho. Der ist zwar dicht, nur flattert das unf\u00f6rmige Ding bei starkem Wind an exponierten Stellen umher. Ich komme bei der Bergstation an und es zeichnet sich Besserung ab.<\/p>\n<p>Also zuerst die nassen Sachen wechseln. Dann geh ich den Gipfel geniessen und die Aussicht von \u00fcber 2000 M.\u00fc.M. auf den Genfersee. Ein\u00a0 tolles Gef\u00fchl, vor allem auch der Blick zur\u00fcck \u00fcber Hunderte von Gipfeln. Hier mach sogar ich ein doofes Selfie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442254173150.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442254173150\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442254173150.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch der Abstieg um \u00fcber 1700 H\u00f6henmeter kommt noch! Dieser wird in die Beine gehen und ich nehme mir fest vor nicht \u00fcberm\u00fctig und unkonzentriert zu sein. Nach der halben Strecke bin ich in der Zivilisation. Lange Treppen und Wege f\u00fchren steil hinunter. Die letzten Stufen &#8211; juhuuu! Das St\u00e4dtchen gef\u00e4llt mir und ich laufe zum Seeufer. Da halte ich meine heissen, geschundenen F\u00fcsse in den k\u00fchlen Genfersee.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442254197938.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442254197938\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442254197938.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sch\u00f6n war&#8217;s!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 5:30 klingelt der Wecker nebenan. Alle helfen nun beim Melken. Respekt hab ich vor der Arbeit hier oben. Arbeitszeiten von 5:30 bis 19:30, kein Wochenende. Ich bleibe noch liegen bis um 6. 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