{"id":225,"date":"2015-09-12T21:57:13","date_gmt":"2015-09-12T19:57:13","guid":{"rendered":"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/?p=225"},"modified":"2015-09-14T22:48:41","modified_gmt":"2015-09-14T20:48:41","slug":"20-tag-18-letivaz-col-de-chaude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/felmi.ch\/wandern\/2015\/09\/12\/20-tag-18-letivaz-col-de-chaude\/","title":{"rendered":"20. Tag (18) L&#8217;Etivaz-Col de Chaude"},"content":{"rendered":"<p>Guten Morgen in L&#8217;Etivaz, der ber\u00fchmten K\u00e4sekleinstadt &#8211; eher ein Dorf. Um 7 Uhr fr\u00fchst\u00fccken alle. Nat\u00fcrlich gibt es den K\u00e4se von hier. Er ist der kleine Bruder vom Gruy\u00e8re. W\u00fcrzig, fruchtig, cremig. Toll, schmeckt mir sehr gut.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Bevor ich gehe schreibe ich meinen Blog vom Vortag, denn auf der Alp, wo ich schlafen will, gibt es kaum Strom und Internet. Ich gehe los. Im Laden kaufe ich dann einen gereiften 2014er. Davon m\u00f6chte ich dann in der Mittagspause essen. Jetzt aber los. Da h\u00f6re ich ein Gebimmel in der Ferne. Das muss ein Alpabzug sein. Also warte ich doch noch mit loslaufen und positioniere mich um zwei, drei Bilder zu schiessen und zwar so, dass der Betrachter die K\u00fche und den vollen K\u00e4sekeller im Hintergrund sch\u00f6n sieht.<br \/>\nIn diesem Keller liegen Hunderte von K\u00e4selaiben. Von hier wird er verkauft in die schweiz, aber auch nach Paris und New York.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206073614.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442206073614\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206073614.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206095981.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442206095981\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206095981.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun geht es entlang dem Fl\u00fcsschen La Tourneresse. Bald geht es hoch nach La L\u00e9cherette &#8211; c&#8217;est chouette! Dann kommt ein weniger sch\u00f6ner Abschnitt. Auf einem langweiligen Teerstr\u00e4sschen Richtung Solomont. Die Aussicht ist daf\u00fcr toll. Ich w\u00e4hle eine alternative und laufe hinunter zum Stausee und diesem entlang. Damit wid der Weg k\u00fcrzer und abwechslungsreicher. Es ist n\u00e4mlich heiss und ich m\u00f6chte baden. Beim Damm mache ich Pause (13:00). Gar nicht so einfach in das k\u00fchle Nass zu kommen, denn die Ufer sind steinig, steil und rutschig. Der See wird auch sofort sehr tief. Etwas mulmig ist mir so nah an der Staumauer und bei der Vorstellung an die Tiefe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206129954.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442206129954\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206129954.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es geht weiter (14:00). Ein demotivierender Abstieg auf einem Teerstr\u00e4sschen mit Ausblick auf den bevor stehenden Anstieg gegen\u00fcber. In Vuichoude d&#8217;en Bas beginnt dann der lohnenswerte Aufstieg zu meinem Tagesziel, die <a href=\"http:\/\/www.randonature.ch\/prealpes-sans-frontieres\/chalet-dalpage-du-col-de-chaude\" target=\"_blank\">Alph\u00fctte Chaude<\/a>. Huguette und Olivier sind noch auf der Alp. Das haben sie mir per SMS best\u00e4tigt. Sie bieten einen Massenschlag an. Das ist mir lieber wie der touristische Rochers de Naye mit den seltsamen mongolischen Jurten, die da aufgestellt wurden.<\/p>\n<p>Als ich ankomme herrscht gesch\u00e4ftiges Treiben: Traktoren fahren, Aggregate laufen nur der Hund liegt faul an der Sonne.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206217935.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442206217935\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206217935.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Huguette kommt raus als sie mich sieht und ich bestelle ein kleines Bier. Sie erz\u00e4hlt mir, dass ich Gl\u00fcck habe, denn n\u00e4chsten Dienstag fahren sie heim ins Tal. \u00dcber 70 K\u00fche, der Sohn, zwei Helferburschen aus dem Kosovo und Hund Lucky. Dann bin ich wohl der Letzte der diese Saison hier oben \u00fcbernachtet. Der Massenschlag liegt direkt \u00fcber dem Kuhstall. Hier schlafen auch die Knechte, gleich ein Zimmer nebenan. Ich w\u00fcnsche mir, dass wir Znacht alle zusammen essen, d.h. dann aber erst 19:30. Die Tiere und die Arbeit kommen immer zuerst. So ist es auch beim Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206342984.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1442206342984\" src=\"http:\/\/felmi.ch\/wandern\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/wpid-wp-1442206342984.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Olivier offeriert noch ein Fl\u00e4schchen Ros\u00e9. Zum Essen haben wir H\u00f6rndli mit viel geriebenem K\u00e4se und Tomatensauce. Bereits um 20:30 w\u00fcnscht man sich eine gute Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guten Morgen in L&#8217;Etivaz, der ber\u00fchmten K\u00e4sekleinstadt &#8211; eher ein Dorf. Um 7 Uhr fr\u00fchst\u00fccken alle. Nat\u00fcrlich gibt es den K\u00e4se von hier. Er ist der kleine Bruder vom Gruy\u00e8re. W\u00fcrzig, fruchtig, cremig. 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